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Verbotenes Mannschaftstraining: Linzer Punkteabzug reduziert

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Montag, 22. Juni 2020 - 21:01 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Linz. Die Strafe gegen den österreichischen Fußball-Bundesligisten Linzer ASK mit Trainer Valérien Ismaël für verbotenes Mannschaftstraining in Corona-Zeiten ist reduziert worden. Das Bundesliga-Protestkomitee verringerte den Punkteabzug von sechs auf vier, wie es bekannt gab.

Entschuldigte sich für das verbotene Mannschaftstraining beim Linzer ASK: Trainer Valérien Ismaël. Foto: Peter Steffen/dpa

Der Club war Ende Mai vom Senat 1 der österreichischen Bundesliga mit einem Abzug von sechs Zählern und einer Geldstrafe von 75.000 Euro belegt worden. Begründet wurde das Urteil mit Verstößen gegen den Grundgedanken des Fairplay, was auch das Bundesliga-Protestkomitee bestätigte. Wie das Komitee mitteilte, bleibt es im Falle eines vorzeitigen Abbruchs der Meisterschaft bei einem Abzug von sechs Punkten. Die Geldstrafe bleibt unverändert. Der LASK kann innerhalb von vier Wochen Klage beim Ständigen Neutralen Schiedsgericht einreichen.

Österreichs Fußball-Bundesliga hatte am 14. Mai ein Verfahren gegen den LASK eingeleitet. Der Liga waren Videos übermittelt worden, die eine Trainingseinheit des Vereins zeigten. Statt des zu dem Zeitpunkt nur in Kleingruppen erlaubten Trainings war darauf ein Mannschaftstraining zu sehen. Der Club räumte später ein, viermal unrechtmäßig Mannschaftstrainings abgehalten zu haben. Der ehemalige Bayern- und Werder-Profi Ismaël als LASK-Trainer und auch Vizepräsident Jürgen Werner entschuldigten sich dafür.

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