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Zwei Co-Trainer als Chefs: Besonderes Duell in Bochum

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Freitag, 18. März 2022 - 05:14 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Mönchengladbach. Das Coronavirus prägt auch das Duell zwischen dem VfL Bochum und Borussia Mönchengladbach. An der Seitenlinie rücken zwei Männer ins Rampenlicht, die sonst selten im Fokus stehen.

Co-Trainer Christian Peintinger vertritt erneut Gladbachs Chefcoach Adi Hütter an der Seitenlinie. Foto: Federico Gambarini/dpa

Ungewöhnlicher Auftakt zum 27. Spieltag: Ohne ihre Cheftrainer messen sich der VfL Bochum und Borussia Mönchengladbach heute (20.30 Uhr/DAZN). Sowohl Bochums Coach Thomas Reis als auch Gladbachs Trainer Adi Hütter befinden sich in Corona-Quarantäne.

Sie werden an der Seitenlinie von ihren Assistenten vertreten. Mit einem Sieg kann die Borussia am überraschend starken Aufsteiger vorbeiziehen. Beide Mannschaften haben auch auf dem Platz mit Corona-Sorgen zu kämpfen. Das aktuelle Saisonziel lautet bei beiden Klassenerhalt.

Die Ausgangslage:

Bochum hat sehr gute Chancen auf mindestens ein weiteres Jahr in der Bundesliga. Der VfL ist Tabellenelfter und hat 32 Punkte - bei neun Zählern Vorsprung auf den Relegationsplatz. Gladbach verschaffte sich zuletzt durch ein 2:0 gegen Hertha BSC ein wenig Luft, hat zwei Zähler weniger als Bochum.

Das Personal:

Auf der Bochumer Trainerbank vertritt Assistent Markus Gellhaus den erkrankten Thomas Reis. Bei der Borussia ersetzt Co-Trainer Christian Peintinger wie schon gegen Hertha am vergangenen Samstag seinen österreichischen Landsmann Hütter. Auf dem Platz fehlt Gladbachs Innenverteidiger Nico Elvedi coronabedingt, Nationalspieler Jonas Hofmann fällt mit einem Muskelfaserriss aus. Beim VfL Bochum sind Defensivmann Cristian Gamboa, Stürmer Milos Pantovic und Mittelfeldspieler Robert Tesche nach positiven Corona-Tests definitiv nicht dabei. Die Rückkehr von Maxim Leitsch und Danilo Soares ist noch offen. Ersatztorwart Michael Esser steht wieder zur Verfügung.

Das sagen die Trainer:

Gellhaus will die personellen Ausfälle nicht zu schwer gewichten. „Es fehlt nicht die halbe Truppe. Wir werden eine Mannschaft haben, die absolut konkurrenzfähig ist“, sagte der 51-Jährige, der auch schon für die Borussia gearbeitet hat. Ihm sei „überhaupt nicht bange“.

Peintinger macht vor allem die erste Hälfte des vergangenen Wochenendes Mut. „Ich erwarte, dass wir in Bochum so auftreten wie gegen die Hertha in der ersten Halbzeit, nämlich mit einer aggressiven Spielweise“, sagte er. „Bochum ist unheimlich laufstark, sie sind sehr aggressiv und gehen intensiv auf zweite Bälle.“

Die Historie:

Als Bochum die Borussia zuletzt an der Castroper Straße empfing, ging es für beide Mannschaften um extrem viel. Am 25. Mai 2011 trafen die beiden Clubs im Relegationsrückspiel aufeinander. Nach einem 1:0-Sieg im Hinspiel und einem 1:1 in Bochum schaffte Gladbach damals den Klassenerhalt, Bochum blieb zweitklassig.

© dpa-infocom, dpa:220317-99-565718/2

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