80 Prozent der Olympia-Starter und Betreuer geimpft

dpa Frankfurt/Main. Von den rund 1400 potenziellen deutschen Athleten, Trainern, Betreuern und Ärzten bei den Olympischen Spielen in Tokio sind inzwischen rund 80 Prozent gegen das Coronavirus geimpft worden.

80 Prozent der Olympia-Starter und Betreuer geimpft

Alfons Hörmann ist der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Dies gab Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, bei einem digitalen Fachgespräch der CDU/CSU zum Thema „Startschuss für den Neustart im Spitzen- und Breitensport“ bekannt.

Für die deutschen Mannschaftsärzte und Mitglieder des Organisationsteams gebe es eine Impfpflicht. „Wir gehen damit einen Schritt weiter als das Internationale Olympische Komitee, das keine Impfpflicht vorgeschrieben hat“, betonte Hörmann. In den nächsten beiden Wochen werde der Punkt kommen, an dem alle aus dem Team D und alle paralympischen Sportler geimpft sein würden, die das Angebot angenommen hätten oder annehmen wollten.

Dass die Olympia-Anwärter die Priorisierung beim Impfen respektiert und den Bedürftigen den Vortritt gelassen haben, ist für Stephan Mayer der richtige Weg gewesen. „Natürlich ist es ein sensibles Thema“, sagte der für den Sport im Bundesinnenministerium zuständige Parlamentarische Staatssekretär und CSU-Politiker. „Zu dem Zeitpunkt, an dem es gut vermittelbar war, haben wir in einer konzertierten Aktion die Athleten und Betreuer geimpft.“

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