Sportwelt

AIBA: Jurist McLaren untersucht Olympia-Vorfälle 2016

Boxen

Montag, 14. Juni 2021 - 20:17 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Lausanne. Der Amateurbox-Weltverband will Vorwürfe wegen möglicher Korruption und Manipulationen bei Kämpfen bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro untersuchen lassen.

Soll Vorwürfe zu möglicher Korruption und Manipulation bei Box-Kämpfen während der Olympischen Spielen 2016 untersuchen: Richard McLaren. Foto: picture alliance / Maurizio Gambarini/dpa

Dazu verpflichtete die AIBA den renommierten Sportrechtler Richard McLaren. Der Kanadier wurde bekannt durch den 2016 nach ihm benannten McLaren-Report über das systematische Staatsdoping in Russland.

„Unser Team wird eine unabhängige Untersuchung zu den Fragen rund um Korruption oder Manipulation von Sportergebnissen während der Olympischen Spiele in Rio durchführen, die verantwortlichen Personen identifizieren und die entsprechende Vorgehensweise empfehlen“, sagte McLaren. Laut der AIBA-Mitteilung vom Montag sollen Ende August erste Ergebnisse vorliegen.

Bei dem olympischen Box-Turnier vor fünf Jahren in Rio hatte es mehrere umstrittene Kampfrichter-Entscheidungen gegeben. Das Internationale Olympische Komitee hatte die AIBA im Mai 2019 wegen Führungsproblemen, finanzieller Misswirtschaft und eines umstrittenen Kampfrichterwesens suspendiert und von Olympia und der Qualifikation für Tokio ausgeschlossen. Seither organisiert eine Taskforce des IOC das Olympia-Programm der Boxer.

© dpa-infocom, dpa:210614-99-992367/2

Ihr Kommentar zum Thema

AIBA: Jurist McLaren untersucht Olympia-Vorfälle 2016

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha