„Bin sauer“: Eiskunstläuferin Schott enttäuscht bei EM-Start

dpa Graz. Viel vorgenommen, nicht alles gelungen. Für die deutsche Meisterin endet das Kurzprogramm bei der Eiskunstlauf-EM nur mit einer Landung auf dem 14. Platz. Ein Top-Ten-Platz ist möglich. An die Spitze springen die drei jungen Russinnen angeführt von Alena Kostornaja.

„Bin sauer“: Eiskunstläuferin Schott enttäuscht bei EM-Start

War mit ihrem EM-Start überhaupt nicht zufrieden: Nicole Schott. Foto: Matthias Schrader/AP/dpa

Große Enttäuschung für Nicole Schott: Die deutsche Serien-Meisterin erreichte im Kurzprogramm bei der Eiskunstlauf-EM in Graz nur Rang 14.

Fehler bei der Dreifach-Kombination und beim Dreifach-Rittberger verhinderten am Freitag eine bessere Platzierung. Die Preisrichter gaben der 23-jährigen Essenerin 58,0 Punkte.

„Ich bin sauer und enttäuscht“, sagte Schott geknickt. Ihr Ziel, unter die ersten zehn bei den Damen zu kommen, muss sie aber nicht abschreiben. Vom zehnten Platz ist sie nicht mal drei Punkte entfernt und bis Rang sechs sind es nicht mal vier Zähler. „Die Kür ist meine Stärke. Ich werde alles geben“, kündigte Schott vor der Kür am Samstag (18.30 Uhr) an. „Sie ist nicht gefallen und kann es aus eigener Kraft noch schaffen“, meinte Trainer Michael Huth aufmunternd.

Erwartungsgemäß eroberten die drei jungen russischen Läuferinnen bei ihren EM-Debüts die ersten Ränge: Alena Kostornaja übernahm mit 84,92 Punkten deutlich die Führung vor Anna Tscherbakowa (77,95) und Alexandra Trusowa (74,95). Die Spitzenreiter Kostornaja zeigte als einzige der 37 Starterinnen einen dreifachen Axel. Titelverteidigerin Sofia Samodurowa konnte sich nicht qualifizieren. Olympiasiegerin Alina Sagitowa und die Olympia-Zweite Jewgenija Medwedewa sind ebenfalls nicht dabei.