Burghardt und Pinto verpassen Finale über 100 Meter

dpa Tokio. Tatjana Pinto und Alexandra Burghardt sind im olympischen Halbfinale über 100 Meter wie erwartet ausgeschieden.

Burghardt und Pinto verpassen Finale über 100 Meter

Konnte sich nicht für das 100-Meter-Finale in Tokio qualifizieren: Alexandra Burghardt. Foto: Michael Kappeler/dpa

Die deutsche Meisterin Burghardt legte als Vierte im zweiten Durchgang in 11,07 Sekunden zwar die zweitbeste Zeit ihrer Karriere hin. Als Gesamtelfte reichte das aber nicht für das Finale an diesem Samstag (14.50 Uhr). Die Paderbornerin Pinto belegte im ersten von drei Läufen den siebten und letzten Platz in schwachen 11,35 Sekunden.

„Das Finale war greifbar. Ich denke, in ein paar Minuten bin ich richtig stolz“, sagte Burghardt in der ARD. Pinto ärgerte sich über ihren schwachen Start: „Ich bin irgendwie gar nicht rausgekommen. Das ist natürlich ein No-Go in einem Halbfinale.“ Die letzte Deutsche, die in einem olympischen 100-Meter-Endlauf stand, war Heike Drechsler 1988. Die schnellste Zeit des Halbfinals legte die Jamaikanerin Shelly-Ann Fraser-Pryce, die ihr drittes Gold nach 2008 und 2012 im Kurzsprint anpeilt, mit 10,73 Sekunden hin.

Nicht am Start war die nigerianische Weltklasse-Sprinterin und Weitspringerin Blessing Okagbare, die bei einer Trainingskontrolle am 19. Juli positiv auf das menschliche Wachstumshormon getestet wurde. Die Suspendierung teilte die unabhängige Integrationskommission (Aiu) des Leichtathletik-Weltverbandes vor dem Halbfinale mit, für das sich die 32-Jährige qualifiziert hatte.

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