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Sportwelt

Champagner-Party: Werth wieder Weltcup-Siegerin

Pferdesport

Sonntag, 15. April 2018 - 10:41 Uhr

von Von Michael Rossmann, dpa

dpa Paris. Isabell Werth gelingt beim Weltcup-Finale in der Kür die Revanche und der Titelgewinn. Aber auch die zwei weiteren Teilnehmerinnen aus Deutschland schneiden in der französischen Hauptstadt gut ab.

Isabell Werth lässt den Champagner fließen. Foto (Archiv): Friso Gentsch Foto: Friso Gentsch

Der Champagner spritzte nach dem Triumph von Paris. Isabell Werth besprühte nach ihrem erneuten Weltcup-Sieg die Konkurrentinnen mit dem teuren Schaumwein, ehe sie den anderen Dressurreiterinnen und sich selber einen ersten Schluck aus der Magnum-Flasche gönnte.

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Feucht-fröhlich und ausgelassen feierte die strahlende Siegerin beim Weltcup-Finalein Paris ihren erneuten Titelgewinn, der ein ganz besonderer war.

Dass Siege auch für die erfolgreichste Reiterin der Welt keine Selbstverständlichkeit sind, das zeigte sich in den Final-Tagen von Paris. Die Niederlage zum Auftakt im Grand Prix hatte die 48-Jährige aus Rheinberg gewurmt und den Ehrgeiz noch angestachelt. „Das hat mich aufmerksam gemacht“, sagte sie nach dem Sieg am Samstag in der Kür, der zur Wiederholung des Titelgewinns von Omaha führte. „Ich liebe es, mich im Wettkampf zu messen“, erklärte Werth: „Gerade wenn die Entscheidung so knapp ist, ist es besonders.“

Werth erhielt für ihre Kür mit der Stute Weihegold 90,657 Prozent. Damit setzte sich die Siegerin gegen die 30 Jahre alte US-Reiterin Laura Graves mit Verdades (89,082) durch, die am Vortag noch im Grand Prix gesiegt hatte. „Das hat mich geärgert, aber nicht wahnsinnig“, sagte Werth einen Tag später als glückliche Weltcup-Siegerin über die Niederlage.

Werth zeigte bei ihrem insgesamt vierten Sieg bei der inoffiziellen Hallen-Weltmeisterschaft eine nahezu makellose Kür mit der 13 Jahre alten Stute. „Merci an Weihe, ich bin sehr, sehr glücklich über ihre fantastische Performance, sie war sehr fokussiert“, schwärmte die Siegerin.

„Wir haben unsere Fehler von gestern analysiert und korrigiert“,  sagte Werth. Das Ergebnis war „eine unserer besten, wenn nicht sogar die beste Kür überhaupt. Ich wüsste nicht, dass ich mit ihr schon einmal eine bessere Prüfung geritten bin.“

Auch Bundestrainerin Monica Theodorescu schwärmte nach dem Siegritt: „Das war super, das war sehr, sehr gut geritten.“  Theodorescu durfte aber auch mit dem Abschneiden ihrer beiden anderen Reiterinnen in Paris höchst zufrieden sein. Jessica von Bredow-Werndl aus Tuntenhausen kam hinter Werth und Graves mit dem Hengst Unee (83,725) auf den dritten Platz. Fünfte wurde Dorothee Schneider aus Framersheim mit Sammy Davis Jr. (81,843). „Drei unter den ersten fünf, das ist ein Spitzenergebnis“, kommentierte die Bundestrainerin.

Für von Bredow-Werndl war es zum dritten Mal der dritte Platz und zugleich das letzte Weltcup-Finale mit dem 17 Jahre alten Unee. „Dass wir hier zum Abschluss so eine Kür zeigen konnten, das bedeutet mir unglaublich viel und macht mich unheimlich glücklich“, sagte die 32 Jahre alte Reiterin.

Ein Weltcup-Debüt erlebte hingegen Schneider, die vor ihrer Kür mit Sammy einige Zeit warten musste, weil die Regie es zunächst nicht schaffte, die Musik abzuspielen. „Das hat mich nicht aus der Bahn geworfen“, kommentierte die Reiterin: „Ich bin da nicht so, dass ich in Riesenaufregung gerate.“

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