Sportwelt

DBS-Präsident: „Spüren Bedrohung einer erneuten Absage“

Behindertensport

Sonntag, 23. August 2020 - 09:54 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Düsseldorf. Ein Jahr vor dem geplanten Start der verschobenen Paralympics 2021 in Tokio haben die Funktionäre Friedhelm Julius Beucher und Andrew Parsons Sorge wegen einer erneuten Corona-Absage der Spiele.

Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbands (DBS). Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

„Wir spüren die Bedrohung, dass die Spiele möglicherweise wieder abgesagt oder verschoben werden müssen“, sagte der Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) der Deutschen Presse-Agentur: „Wenn es eine geringe, aber vorhandene Gefährdung für die Sportler gibt, können keine Spiele stattfinden.“

Auch Parsons, der Präsident der Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), sagte: „Die Spiele werden nur stattfinden können, wenn wir die Sicherheit aller Sportler gewährleisten können.“ Sollten sie starten und es würde Corona-Fälle im Paralympischen Dorf geben, „wären die Spiele sicher von einem Tag auf den anderen beendet“.

Sowohl Beucher als auch Parsons haben aber auch Hoffnung. „Meine Vorfreude ist größer als meine Sorge, weil der Sport langsam zurückkommt“, erklärte Parsons. „Ich will eine zweite Absage nicht herbeireden, sondern positiv denken. Wir nähern uns zaghaft und mit angezogener Handbremse wieder dem Wettkampfsport“, sagte Beucher.

Die Spiele sollten eigentlich am 26. August beginnen, nun ist der Start für den 24. August 2021 vorgesehen. Eine erneute Verschiebung ins Jahr 2022 erscheint schwierig.

© dpa-infocom, dpa:200823-99-272565/4

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