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Sportwelt

Degenkolb fürchtet bei der Tour „Nebenkriegsschauplätze“

Radsport

Freitag, 6. Juli 2018 - 11:01 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Les Herbiers. Der deutsche Radprofi John Degenkolb fürchtet, dass der umstrittene Freispruch des Briten Chris Froome die gesamte Tour de France überschatten und beeinflussen könnte.

Will seinen ersten Etappensieg bei der Tour de France: Trek-Profi John Degenkolb. Foto: David Stockman/BELGA

„Ich habe ein bisschen Bedenken, dass deswegen Nebenkriegsschauplätze entstehen. Das wäre schade - Wir haben hier genug Stress. Es wär total doof, wenn dadurch Gefahren von Außen entstehen“, sagte der Klassikerjäger, der sich ab Samstag auf seinen ersten angepeilten Tour-Etappensieg im sechsten Jahr seiner Teilnahme konzentrieren will, am Freitag in Les Herbiers.

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Der viermalige Toursieger Froome war am Vortag bei der Fahrervorstellung in Roche-sur-Yon vom Publikum gnadenlos ausgepfiffen worden. Die Affäre um den Sky-Kapitän und deren Ausgang nannte Degenkolb „nicht gerade förderlich für den Radsport“. Am Montag hatte der Weltverband UCI Grünes Licht für einen Tourstart Froomes erteilt, weil dessen erhöhten Werte des Asthmamittels Salbutamol nicht als Dopingvergehen gewertet worden waren.

„Man sollte jetzt einen Schlussstrich ziehen - wir können sowieso nichts mehr ändern. Froome wurde nicht positiv getestet. Das muss man jetzt akzeptieren“, sagte Degenkolb, der hofft, dass die Causa Froome „jetzt nicht weiter die Hauptrolle“ spielt.

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