„Dulden keinen Rassismus“: Red Bull kündigt Ersatzpilot Vips

dpa Berlin. Nach einer angeblich rassistischen Entgleisung hat das Formel-1-Team Red Bull seinem Ersatzpiloten Jüri Vips gekündigt. Der Rennstall teilte nach einer Untersuchung des Vorfalls mit, dass der Vertrag beendet worden sei.

„Dulden keinen Rassismus“: Red Bull kündigt Ersatzpilot Vips

Jüri Vips aus Estland, inzwischen nicht mehr Ersatzpilot bei Red Bull Racing. Foto: James Gasperotti/ZUMA Wire/dpa

„Das Team duldet in keiner Form Rassismus“, hieß es in einem Tweet des Arbeitgebers von Weltmeister Max Verstappen. Vips soll sich in einem Stream auf der Internet-Plattform Twitch rassistisch geäußert haben. Via Instagram hatte der 21 Jahre alte Pilot aus Estland danach für den Vorfall „uneingeschränkt um Entschuldigung“ für die von ihm genutzte Sprache gebeten.

„Ich bedauere meine Handlungen sehr, dies ist nicht das Beispiel, das ich abgeben will“, schrieb Vips. Als Red-Bull-Junior war er Stammfahrer in der Nachwuchsserie Formel 2, er belegt dort den siebten Platz der Gesamtwertung.

Im ersten Training der Formel 1 beim Großen Preis von Spanien im Mai war er im Red Bull zum Einsatz gekommen. Die Rennserie verpflichtet die Teams, mindestens zweimal pro Saison einem Nachwuchspiloten in Übungseinheiten eine Chance zu gewähren.

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