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Sportwelt

Handballerinnen verlieren gegen Montenegroletzten

Handball

Donnerstag, 21. November 2019 - 20:58 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Stuttgart. Stark gespielt, aber ohne das erhoffte Erfolgserlebnis zur WM: Neun Tage vor dem Start der Frauen-Handball-Weltmeisterschaft in Japan hat die deutsche Mannschaft den letzten Test verloren.

Deutschlands Emily Bölk (r) wirft gegen Montenegros Andrea Klikovac. Foto: Thomas Kienzle/dpa

Die Mannschaft von Bundestrainer Henk Groener unterlag in Stuttgart mit 29:33 (16:17) gegen Montenegro. Vor 1847 Zuschauern in der SCHARRena waren Shenia Minevskaja und Kim Naidzinavicius mit je fünf Treffern beste Werferinnen der Auswahl des Deutschen Handballbunds, die einen durchaus möglichen Sieg gegen den Europameister von 2012 in der Schlussphase durch zahlreiche hektische Würfe vergab.

Die erste Halbzeit war ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für Montenegro. Aber die deutsche Mannschaft hielt dagegen, profitierte von den Paraden von Torfrau Dinah Eckerle. Dass man zur Pause dennoch knapp mit 16:17 zurücklag, lag an der manchmal etwas unorganisierten Abwehr gegen die körperlich robusten Gegnerinnen. Bereits ab der 15. Minute wechselte Bundestrainer Groener zudem komplett durch.

Nach der Pause stand die deutsche Defensive deutlich besser, beim Stand von 20:18 führte die DHB-Auswahl erstmals mit zwei Toren. Der zweite Anzug passte dabei fast besser als die Stammbesetzung: Spielerinnen wie Alina Grijseels (BVB Dortmund) oder Shenia Minewskaja (Handball Brest/Frankreich) empfahlen sich für WM-Einsätze. Nach 46 Minuten musste Grijseels allerdings nach einem Schlag ins Gesicht verletzt vom Feld. Die Montenegrinerin Jovanka Radicevic sah für diese Aktion die rote Karte. Dennoch übernahm Montenegro in der Schlussphase wieder die Führung und setzte sich nach einem Zwischenspurt entscheidend auf 29:26 (54.) ab.

Gleich nach der Partie reiste die deutsche Mannschaft nach Frankfurt, von wo man bereits am Freitag nach Japan abhebt. Am 30. November startet die WM mit der Partie gegen Brasilien. Weitere Gegner sind Australien (1. Dezember), Dänemark (3. Dezember), Weltmeister Frankreich (4. Dezember) und Südkorea (6. Dezember).

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