Sportwelt

IOC in der Kritik: Türkische Boxer und Cheftrainer erkrankt

Boxen

Donnerstag, 26. März 2020 - 09:01 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa London. Das Internationale Olympische Komitee ist nach der Coronavirus-Infektion von zwei türkischen Boxern und deren Cheftrainer beim Qualifikationsturnier in London in die Kritik geraten.

Die Olympia-Qualifikation der Boxer in London. Foto: Adam Davy/PA Wire/dpa

„Während die Welt extreme Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus ergriffen hat, bin ich verblüfft, dass eine IOC-Taskforce und die britische Regierung das Turnier zugelassen haben, obwohl viele von uns Bedenken hatten“, wurde Verbandspräsident Eyup Gozgec in der englischen Zeitung „Guardian“ zitiert. „Es war unverantwortlich. Und das Ergebnis ist, dass nun drei Teammitglieder positiv getestet worden sind. Alle sind in Behandlung und zum Glück in gutem Zustand.“

Der türkische Boxverband bestätigte auf seiner Homepage bereits die Erkrankung von Boxer Serhat Güler und Trainer Seyfullah Dumlupınar. Das Turnier war Mitte März mit 350 Sportlern aus 40 Ländern gestartet worden, wurde nach drei Tagen aber abgebrochen. Gozgec monierte, dass die Gesundheit der Athleten nicht beachtet worden war und verlangte eine Erstattung der Kosten.

Ihr Kommentar zum Thema

IOC in der Kritik: Türkische Boxer und Cheftrainer erkrankt

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha