Sportwelt

Insolvenz droht - Pinguine benötigen schnell viel Geld

Eishockey

Mittwoch, 15. Januar 2020 - 15:59 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Krefeld. Die Krefeld Pinguine aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) benötigen im Kampf gegen die drohende Zahlungsunfähigkeit kurzfristig mehrere Hunderttausend Euro.

Die Krefeld Pinguine benötigen im Kampf gegen die drohende Zahlungsunfähigkeit schnell Geld. Foto: Bernd Thissen/dpa

Daher hat der Traditionsclub für den 21. Januar eine außerordentliche Gesellschafterversammlung einberufen. „Nächste Woche muss Geld fließen“, sagte Krefelds Geschäftsführer Matthias Roos der Deutschen Presse-Agentur. Ansonsten müsse laut Roos ein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt werden.

Der Tabellen-Zwölfte der DEL benötigt den Angaben zufolge kurzfristig 400.000 Euro. Finanziell gebe es, so Roos, eine Unterdeckung von einer Millionen Euro. Diese Summe war eigentlich vom Gesellschafter Energy Consulting, bei der bis vor einigen Wochen noch der Präsident des Krefelder Fußball-Drittligisten KFC Uerdingen, Michail Ponomarew, Geschäftsführer war, zugesagt. Weitere Pinguine-Gesellschafter sind der Krefelder Unternehmer Detlef Hauffe und die Schulz Holding.


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.