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Sportwelt

Jeweils 5000 Euro Strafe nach Haas-Boxenstopp-Patzern

Motorsport

Sonntag, 25. März 2018 - 10:32 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Melbourne. Der amerikanische Haas-Rennstall muss nach den beiden Boxenstopp-Pannen beim Großen Preis von Australien insgesamt 10 000 Euro Strafe zahlen. Das entschieden die Rennkommissare des Formel-1-Auftakts in Melbourne.

Romain Grosjean vom Haas F1 Team muss seinen Wagen abstellen. Der Ausfall führte zu einer virtuellen Safety-Car-Phase. Foto: Rick Rycroft/AP

Die Autos von Kevin Magnussen und Romain Grosjean seien nach den jeweiligen Reifenwechseln nicht sicherheitsgemäß wieder auf die Strecke geschickt worden, hieß es. Beide Fahrer hatten kurz nach ihren Stopps das Rennen beenden und ihre Autos am Streckenrand abstellen müssen.

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Magnussen war als erster der beiden ausgefallen. Der Däne hatte zu dem Zeitpunkt auf dem vierten Platz gelegen. Unmittelbar danach erwischte es den Franzosen Grosjean, der durch Magnussens Aus auf den vierten Rang vorgerückt war. Grosjeans Ausfall hatte zu einer virtuellen Safety-Car-Phase (VSC) geführt, in der Sebastian Vettel im Ferrari dank eines Reifenwechsels den Weg zum Sieg im Duell mit dem bis dahin führenden Lewis Hamilton geebnet hatte. In den VSC werden in Sektoren aus Sicherheitsgründen Mindestzeiten vorgeschrieben, die nicht unterboten werden dürfen.

Hintergrund:

Das virtuelle Safety Car ist eine Sicherheitsmaßnahme, die die Formel 1 nach dem tödlichen Unfall von Jules Bianchi 2014 eingeführt hat. Wird das VCS aktiviert, dürfen die Fahrer in den Sektoren vorgeschriebene Zeiten nicht unterschreiten.

Die Fahrer bekommen diese Zeiten auf ihrem Lenkrad angezeigt. Das VSC gibt es seit 2015. Es kann bei Gefahr sehr schnell von der Rennleitung aktiviert werden.

Bianchi war im Oktober 2014 bei einem Unfall in Suzuka bei doppelt geschwenkten Gelben Flaggen von der Strecke abgekommen und unter einen Bergungskran gerast. Er starb im Juli 2015 an den Folgen des Unfalls.

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