Sportwelt

Kämna kontra Pauschal-Verdacht: „Ich glaube an den Radsport“

Radsport

Dienstag, 22. September 2020 - 13:32 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Bremen. Der deutsche Radprofi Lennard Kämna hat sich nach dem überraschenden Tour-Erfolg des 22-jährigen Slowenen Tadej Pogacar gegen einen pauschalen Doping-Verdacht bei seiner Sportart gewehrt.

Lennard Kämna gewann bei der Tour de France eine Etappe. Foto: Espa Photo Agency/CSM via ZUMA Wire/dpa

„Ich kann das nachvollziehen, dass solche Gedanken aufkommen und sich viele fragen, wie das sein kann. Für mich ist es nicht so, dass ich denke, das ging nur mit Doping“, sagte der Bremer in einem Interview des „Weser-Kuriers“. „Ich glaube auf jeden Fall an den Radsport. Ich weiß, dass ich sauber ganz nach vorn fahren kann, ich weiß das von meinen Teamkollegen. Von daher gehe ich davon aus, dass eine solche Leistung wie die von Tadej Pogacar sauber produziert worden ist.“

Der 24 Jahre alte Kämna gewann bei der Tour de France in der vergangenen Woche selbst eine Etappe und glaubt, dass die Gesamterfolge der erst 22-jährigen Pogacar und Egan Bernal 2019 kein Zufall sind: „Leistungshöhepunkte werden im Radsport mittlerweile häufig deutlich früher erreicht als noch vor sechs, sieben Jahren. Das Training ab den Juniorenklassen ist deutlich besser geworden.“

© dpa-infocom, dpa:200922-99-662414/2

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