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Sportwelt

Kaum Dopingkontrollen: Sörgel fürchtet Wettbewerbsverzerrung

Olympia

Samstag, 21. März 2020 - 18:29 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Berlin. Der Anti-Doping-Experte Fritz Sörgel rechnet wegen der Coronavirus-Pandemie erst im kommenden Jahr wieder mit einem regulären Kontrollsystem.

Fritz Sörgel fürchtet durch die geringeren Doping-Kontrollen eine Wettbewerbsverzerrung. Foto: Daniel Karmann/dpa

Durch die momentanen Beschränkungen sei die Chance des Dopings gegeben und auch die Chance, derzeit einen Leistungssprung zu machen, sagte Sörgel bei Sport1. „Es ist klar, dass es eine Verzerrung des Wettbewerbs geben wird, sowohl national als auch international“, fügte der Nürnberger Pharmakologe hinzu und forderte eine Absage der Olympischen Spiele in Tokio.

Sörgel sieht dabei die Weltgesundheitsorganisation WHO in der Pflicht. „Das IOC und die Japaner werden es von sich aus nicht übers Herz bringen. Schon deshalb, weil sie bei einer Absage riesige Schadenersatzforderungen hätten. Wenn es die WHO untersagt, sieht es anders aus - die Versicherungen könnten greifen“, erläuterte Sörgel. Durch die zahlreichen Teilnehmer und Besucher aus aller Welt befürchtet er eine weitere Ausbreitung des Coronavirus. „Wer ihn noch nicht hat, bekommt die Chance, ihn mit nach Hause nehmen zu dürfen“, sagte er und sprach von einem Horrorszenario.

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