Max Hartung: Olympia-Absage erst als letzte Option

dpa Frankfurt/Main. Athletensprecher Max Hartung hält es für richtig, eine Absage der Olympischen Spiele in Tokio erst als letzte Option in Betracht zu ziehen.

Max Hartung: Olympia-Absage erst als letzte Option

Hält eine Absage der Spiele in Tokio erst als letzte Option für richtig: Max Hartung. Foto: Guido Kirchner/dpa

„Ja. Eine Absage wäre eine Katastrophe für diejenigen, die jetzt fünf Jahre lang oder sogar ein ganzes Leben für ihren Traum der Teilnahme an Olympischen Spielen trainiert haben“, antwortete der 31 Jahre alte Säbelfechter dem „Münchner Merkur“ und der „tz“ auf eine entsprechende Frage. Eine Absage sei der „absolute Worst Case“ für die Sportler, stellte Hartung fest.

Die coronabedingt um ein Jahr verschobenen Spiele in der japanischen Hauptstadt sind vom 23. Juli bis 8. August angesetzt. Die Verantwortlichen um IOC-Präsident Thomas Bach rechnen aktuell fest damit, dass die Spiele trotz der Pandemie stattfinden können.

Über das IOC sagte Hartung, man werde über die neuesten Entwicklungen informiert. „Was mir fehlt, ist ein Austausch darüber, wie eine mögliche Quarantäne und das Training in Japan organisiert werden könnten, bei gleichzeitiger Reduzierung der Kontakte.“

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