Sportwelt

Olympiasieger und US-Fahnenträger Rafer Johnson gestorben

Leichtathletik

Mittwoch, 2. Dezember 2020 - 22:11 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Los Angeles. Der frühere US-Leichtathlet Rafer Johnson, 1960 in Rom Olympiasieger im Zehnkampf, ist am 2. Dezember im Alter von 86 Jahren gestorben.

Rafer Johnson (r) posiert 2002 mit der Olympischen Fackel und dem Bürgermeister von Los Angeles, James Hahn. Foto: Scott_Nelson/AFP/dpa

Dies meldeten die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf einen Freund der Familie und die „Los Angeles Times“ unter Verweis auf die Familie. Rafer, 1934 in Texas geboren, sei in seinem Haus in der Nähe von Los Angeles gestorben. Zur Todesursache wurde nichts mitgeteilt.

Johnson war einer der bekanntesten und erfolgreichsten amerikanischen Leichtathleten. Er holte in Rom nicht nur Gold, sondern trug auch die US-Flagge ins Stadio Olimpico; bei der Eröffnung der Olympischen Spiele 1984 in Los Angeles entzündete er das olympische Feuer am Memorial Coliseum. Zwischen 1955 und 1960 verbesserte Johnson gleich dreimal den Zehnkampf-Weltrekord. Als Student spielte er auch Fußball, Basketball und Baseball.

© dpa-infocom, dpa:201202-99-550432/3

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