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Sportwelt

Reitern fehlen Turniere, Prämien und Pferdehandel

Pferdesport

Sonntag, 5. April 2020 - 05:19 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Berlin. Viele Reiter kämpfen mit den finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise. Die Einnahmen fallen derzeit weg, die hohen Fixkosten für die Turnierställe aber bleiben.

Besorgt um ihre Zunft: Dressurreiterin Isabell Werth. Foto: Friso Gentsch/dpa

„Es trifft uns alle“, sagt die Dressurreiterin Isabell Werth: „Aber einige schwerer. Alle Turnierställe sind davon abhängig, dass Turniere stattfinden.“ Die sechsmalige Dressur-Olympiassiegerin erklärte: „Es gibt keine Preisgelder. Und es werden von den Handelsställen keine Pferde verkauft.“ Pferdeverkauf ist zwar nicht für Werth, aber vor allem bei vielen Springreitern die wichtigste Einnahmequelle.

„Drei, vier Monate können wir das aushalten, ohne gleich in die Insolvenz zu gehen“, sagte der Springreiter Beerbaum zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Bei einem halben Jahr würde es anders aussehen, erklärte der Betreiber eines Turnier- und Handelsstalls sowie einer Zuchtstation mit insgesamt 44 Mitarbeitern. Dann müsse er über Sparmaßnahmen nachdenken.

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