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Sportwelt

Russlands Sportministerium verbot Weitergabe von Dopingtests

Sportpolitik

Donnerstag, 14. Dezember 2017 - 17:02 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Montreal. Auf Anweisung des russischen Sportministeriums hat das Moskauer Doping-Kontrolllabor jahrelang verdächtige Proben nicht an die Welt-Anti-Doping-Agentur weitergeleitet.

Das Moskauer Doping-Kontrolllabor hat jahrelang verdächtige Proben nicht an die WADA weitergeleitet. Foto: Hendrik Schmidt

Darüber informierte die WADA 60 Vertreter des Weltsports bei einem Treffen am Donnerstag in Lausanne, heißt es in einer WADA-Mitteilung. Wie im ersten McLaren-Bericht dargelegt, habe das Moskauer Labor „unter vollständiger Verletzung“ der WADA-Laborstandards dem russischen Sportministerium die verdächtigen Proben gemeldet. „Das Ministerium hat sie mit dem Vermerk 'save' [„zurückhalten“] oder einer 'Quarantäne'-Anweisung zurückgeschickt“, erklärte die WADA. Bei 'save' sollte das Moskauer Labor der WADA die (verdächtige) Probe als negativ melden.

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Bei dem Meeting in Lausanne waren Vertreter der Weltverbände, des Internationalen Olympischen Komitees und des Internationalen Paralympische Komitees sowie der Anti-Doping-Agenturen dabei. Die Moskauer Daten geben einen detaillierten Einblick in das systematische Doping in Russland.

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