Schachmann zu Corona-Auflagen: „Nicht so viel geändert“

dpa Imola. Der deutsche Radsport-Profi Maximilian Schachmann sieht sein Leben durch die Corona-Auflagen beim Neustart der World Tour kaum beeinträchtigt.

Schachmann zu Corona-Auflagen: „Nicht so viel geändert“

Maximilian Schachmann geht bei der Straßenrad-WM in Imola an den Start. Foto: Clara Margais/dpa

„Ich muss auch ehrlich sagen, ich sehe nicht die großen Einschränkungen in meinem Leben, weil mein Leben eh nicht von langen Partynächten geprägt ist. Es hat sich nicht so viel geändert“, sagte der 26-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in Imola. Auf der Rennstrecke in Italien findet die Straßenrad-WM statt. Schachmann geht am Sonntag im Straßenrennen über 258,2 Kilometer als deutscher Kapitän an den Start.

Während der Tour de France lebte er zuletzt über drei Wochen mit seinen Teamkollegen von Bora-hansgrohe in einer Blase, um  Corona-Ansteckungen zu vermeiden. Eine Einschränkung seien lediglich „die ganzen Tests und das Sauberhalten der Tour-Bubble, das ist anstrengend“, fügte Schachmann an.

Zwischen Tour-Ende am Sonntag und WM-Auftakt war der gebürtige Berliner kurzzeitig in seine Wahlheimat in die Schweiz gereist, um seine Lebensgefährtin zu sehen. Vor den Rennen in Imola wird Schachmann noch einmal getestet.

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