Sportwelt

Vettels Pech hält an - Hülkenberg erwartet „spannenden Tag“

Motorsport

Samstag, 8. August 2020 - 05:23 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Silverstone. Ein Motorenschaden hat Sebastian Vettel in Silverstone ausgebremst. Ferrari fahndet nach den Ursachen. In der Qualifikation zum zweiten Formel-1-Rennen in England nacheinander dürfte wieder einmal Lewis Hamilton die Hauptrolle spielen.

Die Boxenmannschaft von der Scuderia Ferrari überprüft am Ende des Trainings den Wagen von Sebastian Vettel. Foto: Frank Augstein/Pool AP/dpa

Unter Hochdruck muss Ferrari den Motorenschaden bei Sebastian Vettel untersuchen. „Ganz plötzlich“ sei der Defekt aufgetreten, berichtete der viermalige Formel-1-Weltmeister nach einem erneut frustrierenden Training.

In der zweiten Einheit zum zweiten Grand Prix in Silverstone musste Vettel seinen Wagen wegen des Schadens vorzeitig abstellen. „Wir müssen herausbekommen, was es genau ist. Es wird aber seine Zeit brauchen, weil der Motor zur Analyse nach Maranello geschickt werden muss“, erläuterte Vettel.

Im Ferrari-Hauptquartier soll dem Problem auf den Grund gegangen werden. Egal, was es auch ist: Vettel dürfte in der Qualifikation am heutigen Samstag (15.00 Uhr/RTL und Sky) erneut nur eine Nebenrolle spielen. Platz 14 am Ende des Freitagstrainings war kein Mutmacher. Ein Platz unter den Top Ten für das Rennen am Sonntag wäre schon ein Erfolg.

Nico Hülkenberg kann da viel zuversichtlicher in seinen zweiten Qualifikationseinsatz als Vertreter für den am Coronavirus erkrankten Sergio Perez starten. Mit Platz sechs im Training durfte der 32-Jährige zufrieden sein. Nur seine Sitzschale machte ihm etwas Probleme. Aufgrund der hohen Fliehkräfte sei ein Teil abgebrochen und dadurch der Sitz lose geworden, berichtete er. „Es ist aber keine große Sache, das kriegen wir entspannt repariert.“

Hülkenberg erwartet einen „spannenden Tag. Man sieht, das Mittelfeld ist echt eng beinander, hinter uns geht es eng zu“, befand er. „Es wird wieder darauf ankommen alles rauszuquetschen.“

Für Lewis Hamilton zählt nur die Pole. Der WM-Spitzenreiter fährt weiter in seiner eigenen Klasse. Das demonstrierte der Brite auf heimischem Kurs mit der Tagesbestzeit. „Es wäre unglaublich, hier zwei Siege zu holen, es wartet aber noch viel Arbeit“, sagte der Mercedes-Pilot eine knappe Woche nach seinem Grand-Prix-Erfolg trotz heftiger Reifensorgen in Silverstone.

Gefährlich werden wird dem Meister der Qualifikation am ehesten Teamkollege Valtteri Bottas. Er werde „sicher stark“ sein, meinte Hamilton, der sich in seiner Karriere 91 Mal die Pole Position sichern konnte.

© dpa-infocom, dpa:200807-99-86708/3

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