Sportwelt

Wester frustriert: Nicht im DLV-Kader für Olympia-Jahr

Leichtathletik

Montag, 9. November 2020 - 12:42 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Berlin. Weitspringerin Alexandra Wester hat mit Unverständnis darauf reagiert, dass sie ausgerechnet im Olympia-Jahr nicht mehr zum Kader des Deutschen Leichtathletik-Verbandes gehört.

Gehört nicht mehr zum Kader des Deutschen Leichtathletik-Verbandes: Weitspringerin Alexandra Wester. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Harte Leistungskriterien, wie vom Bundesausschuss Leistungssport des DLV geltend gemacht, weist die 26-Jährige als Begründung strikt zurück - und vermutet einen politischen Hintergrund. „Hätte ich mich zu den Corona-Maßnahmen dieses Jahr nicht geäußert, dann wäre ich jetzt sicher im Kader“, sagte Wester, die zur Zeit auf der Karibikinsel Grenada trainiert, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

DLV-Cheftrainerin Annett Stein sagte der dpa dazu: „Nein! Das ist ihre Wahrnehmung. Auch der DLV ist ganz klar der Meinung, dass Leistungskriterien nicht erfüllt wurden.“

Wester und ihr Freund, Profi-Basketballer Joshiko Saibou, hatten zuletzt mit heftig umstrittenen Kommentaren in sozialen Netzwerken und ihrer Teilnahme an einer Großdemonstration gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen am 1. August in Berlin für Aufsehen gesorgt. Dies sei aber nicht der Grund für die Kaderentscheidung, versicherte der Verband in einer Stellungnahme.

© dpa-infocom, dpa:201109-99-268212/2

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