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Sportwelt

Wiedersehen mit Sigurdsson: Deutschlands Handballer gewinnen

Handball

Mittwoch, 13. Juni 2018 - 13:21 Uhr

von Von Thomas Prüfer, dpa

dpa Tokushima. Deutschlands Handballer sind erstmals auf ihren früheren Erfolgscoach Dagur Sigurdsson getroffen. Dabei gelingt dem nun von Christian Prokop betreuten Team ein ungefährdeter Sieg. Am Samstag steht an der Olympia-Stätte von 2020 ein zweites Duell an.

Der Trainer der Handballnationalmannschaft Christian Prokop gewann gegen seinen Vorgänger Sigurdsson. Foto: Matthias Balk

Die deutschen Handballer haben beim ersten Wiedersehen mit Erfolgscoach Dagur Sigurdsson ein wahres Torfestival gefeiert.

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Im ersten von zwei Aufeinandertreffen kam die verjüngte Auswahl von Sigurdsson-Nachfolger Christian Prokop in Tokushima zu einem ungefährdeten 37:24 (21:11)-Testspielsieg gegen Japan. Vor 2.000 Zuschauern in der ausverkauften Asty Tokushima waren Patrick Groetzki (6), Tim Hornke und Julius Kühn (beide 5) die erfolgreichsten Torschützen für die DHB-Mannschaft, die Japan-Coach Sigurdsson 2016 zum EM-Triumph geführt hatte. Am Samstag treffen beide Teams in Tokushima erneut aufeinander, am Sonntag steht dann die Heimreise nach Deutschland an.

Prokop setzte im ersten der beiden Fernost-Gastspiele alle 19 mitgereisten Spieler ein. Der als klarer Favorit ins Match gegangene Olympia-Dritte von Rio 2016 übernahm von Beginn an das Kommando. Torhüter Silvio Heinevetter war vom Anpfiff an gut im Spiel und entschärfte bereits in der Anfangsphase drei Chancen der Japaner, so dass die Deutschen rasch 7:4 (10. Minute) vorn lagen.

Da dem Sechsten der diesjährigen Asienmeisterschaft in der Folge fast zehn Minuten lang kein Treffer gelang, bauten Uwe Gensheimer & Co. die Führung kontinuierlich aus. Vor allem Heinevetter mit sieben Paraden und dem treffsicheren Rechtsaußen Groetzki war es zu verdanken, dass der deutsche Sieg durch den Zehn-Tore-Vorsprung praktisch schon zur Halbzeit feststand.

Nach der Pause nahmen die Deutschen, die den zwölftägigen Trip auch nutzten, um sich mit den Bedingungen in Tokio als Olympia-Gastgeber von 2020 vertraut zu machen, etwas Dampf aus der Partie. Trotz mehrerer Umstellungen, unter anderem rückte Andreas Wolff für Heinevetter zwischen die Pfosten, war der zweistellige Vorsprung ungefährdet. Der Kieler Wolff stand seinem Vorgänger in nichts nach: Für ihn standen am Ende sogar zehn Paraden zu Buche. Die ärgerliche 25:30-Niederlage im Test gegen Norwegen vom vergangenen Mittwoch dürfte damit wettgemacht sein.

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