Sportwelt

Wimbledon ohne russische Profis - Siegemund zwiegespalten

Tennis

Donnerstag, 21. April 2022 - 07:23 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa London/Stuttgart. Die schwäbische Tennisspielerin Laura Siegemund steht der Entscheidung von Wimbledon, keine Profis aus Russland und Belarus zuzulassen, zwiespältig gegenüber.

Laura Siegemund ist nach dem pauschalen Ausschluss aller russischen und belarussischen Spieler von Wimbledon zwiegespalten. Foto: Tom Weller/dpa

„Ich bin absolut gegen diesen Krieg“, sagte die 34-Jährige nach ihrem Achtelfinaleinzug beim Turnier in Stuttgart: „Aber ich finde es auch schwer, die Spieler, die wirklich auch offensichtlich gegen den Krieg sind, das auch sagen, auch Statements dazu geben und ihre Plattform nutzen, dann einfach pauschal auszuschließen.“

Die Wimbledon-Organisatoren reagierten mit dem Ausschluss der russischen und belarussischen Profis auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Wimbledon ist das erste Event, das Tennisprofis wegen der russischen Invasion in die Ukraine ausschließt. Die Profi-Organisationen ATP und WTA kritisierten die Entscheidung. Das Rasen-Grand-Slam-Turnier findet vom 27. Juni bis zum 10. Juli statt.

Sie sehe es auf der anderen Seite auch so, dass man Zeichen setzen müsse, sagte Siegemund: „Aber ob die in so einem pauschalen Ausschluss von den Spielern sind, bin ich sehr zwiegespalten muss ich gestehen.“ Sie hoffe, dass der Krieg möglichst bald zu Ende gehe.

© dpa-infocom, dpa:220421-99-985433/2

Ihr Kommentar zum Thema

Wimbledon ohne russische Profis - Siegemund zwiegespalten

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha