Sportwelt

Wirbel um anonymen Brief mit Vorwürfen gegen DOSB-Spitze

Sportpolitik

Donnerstag, 6. Mai 2021 - 15:46 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Frankfurt/Main. Ein anonym gesendeter Offener Brief im Namen von Mitarbeitern des Deutschen Olympischen Sportbundes hat für Wirbel beim Dachverband gesorgt.

Das Logo des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

In dem an Präsidium, Vorstand und Betriebsrat gerichteten Schreiben wird unter anderen der Führungsstil und das Verhalten von DOSB-Präsident Alfons Hörmann scharf kritisiert. Außerdem werden Interna und Vorgänge im Dachverband beschrieben und angeprangert.

„Wir bestätigen den Eingang einer anonymen Mail, die von einem Fake-Mail-Account versandt wurde“, hieß es in einer Stellungnahme des DOSB. „Von den im Adressatenkreis angesprochenen Mitgliedern des Vorstandes und des Präsidiums haben nur einige dieses anonyme Schreiben erhalten. Wir werden die Hintergründe prüfen.“

Dem offenen Brief zufolge haben sich ein Drittel der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DOSB vorher ausgetauscht, ehe das Schreiben verschickt wurde. Unter anderem wird mit Verweis auf vergangene Vorkommnisse eine „Kultur der Angst“ im Verband angeprangert und das angebliche Fehlen von Respekt und Fairplay in den Führungsgremien beklagt. Der Brief schließt mit den Worten: „Es braucht Veränderung! Vor allem aber braucht es eine neue Kultur innerhalb des DOSB. So kann es nicht weitergehen!“

© dpa-infocom, dpa:210506-99-494529/2

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