„Berlin Alexanderplatz“ mit elf Nominierungen

dpa Berlin. Auf der Berlinale wurde „Berlin Alexanderplatz“ bereits gefeiert. Jertzt ist der Film von Burhan Qurbani auch Favorit beim Deutschen Filmpreis.

„Berlin Alexanderplatz“ mit elf Nominierungen

Kulturstaatsministerin Monika Grütters und Ulrich Matthes, Präsident der Deutschen Filmakademie, bei der Bekanntgabe. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Mit elf Nominierungen geht die Literaturverfilmung „Berlin Alexanderplatz“ als einer der Favoriten ins Rennen um den Deutschen Filmpreis. Das Drama von Burhan Qurbani ist unter anderem als bester Spielfilm sowie für Regie und Drehbuch nominiert, wie die Deutsche Filmakademie am Mittwoch in Berlin mitteilte.

Auf Nominierungen in neun Kategorien kommt das Drama „Systemsprenger“, das von einem zu Gewalt neigenden Mädchen erzählt. Der Film ist auch als bester Spielfilm vorgeschlagen - ebenso wie das Drama „Es gilt das gesprochene Wort“, der Musikfilm „Lindenberg! Mach dein Ding“ sowie die Dramen „Undine“ und „Lara“.

Der Deutsche Filmpreis soll am 24. April in Berlin verliehen werden. Zuletzt wurden mehrere Veranstaltungen in der Hauptstadt wegen der Ausbreitung des Coronavirus abgesagt. Die Stadt verbietet bis 19. April Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern.

„Wir verfolgen aufmerksam die derzeitigen Entwicklungen und sind in engem Austausch mit allen zuständigen Behörden“, teilte die Filmakademie mit. Eine Bewertung und finale Entscheidung über die Verleihung in mehreren Wochen werde sie zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht treffen. Akademiepräsident Ulrich Matthes sagte in einem Video: „Wir sehen uns - in welcher Form auch immer - am 24. April.“