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Frido Mann hält Trump für krank

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Samstag, 14. Dezember 2019 - 14:18 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Los Angeles. Donald Trump hat viele Kritiker. Zu ihnen gehört auch der Thomas-Mann-Enkel Frido. Er vergleicht den US-Präsidenten mit einer berühmten Roman-Figur.

Frido Mann bezeichnet Donald Trump als „Frankenstein mit psychischen Problemen“. Foto: Markus Scholz/dpa

Der in den USA geborene Psychologie-Professor und Autor Frido Mann kritisiert US-Präsident Donald Trump als „Frankenstein mit psychischen Problemen“.

Der Enkel des Schriftstellers und Literaturnobelpreisträgers Thomas Mann (1875-1955) sagt in der phoenix-Interviewreihe „Mensch, Amerika!“: „Bei ihm weiß man nie, welche Entscheidungen er trifft. Es gibt lauter Entscheidungen, die man nicht ernst nehmen kann. Aber man muss sie ernst nehmen, weil er Präsident ist.“ Er finde es schlimm, dass Trump so hofiert werde. Frido Mann glaubt: „Mein Großvater Thomas Mann wäre entsetzt.“

Der 1940 geborene Frido Mann hat große Teile seiner Kindheit bei Thomas Mann in Kalifornien verbracht, wo der Schriftsteller im Exil wegen der Nazis lebte.

Für das Interview kehrte Frido Mann in das Thomas Mann House in Pacific Palisades in Los Angeles zurück, das die Bundesregierung gekauft und zu einem Ort des Dialogs zwischen Deutschen und Amerikanern gemacht hat.


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