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Gottschalk bereut „blöden Witz“ über Osteuropäer

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Dienstag, 30. Januar 2018 - 12:31 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa München. Twitter versteht Thomas Gottschalk als „Lizenz zum Blödeln“. Jetzt aber schoss der Entertainer über das Ziel hinaus. Bei einer Diskussionsveranstaltung rückte er seine Aussage aber zurecht.

Thomas Gottschalk hat zu seinem Tweet Stellung genommen. Foto: Tobias Hase

TV-Moderator Thomas Gottschalk (67) bereut einen Tweet über Osteuropäer. Auf Twitter hatte er am Samstag geschrieben: „Hab meine DNA aufschlüsseln lassen. (...) Über 50 Prozent Osteuropäer! Deswegen hab ich als Kind so geklaut.“

Dies sei ein „blöder Witz“ gewesen. Er habe sich missverständlich ausgedrückt, sagte Gottschalk am Montagabend in München und stellte klar: „Ich bin und werde nie ein Feind von irgendjemand sein - Ausländern, Inländern, egal.“

Gottschalk diskutierte in München mit dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx. Anlass war das 50-jährige Bestehen der katholischen Journalistenschule ifp, in der er 1974 ausgebildet wurde.


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