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Heftige Unwetter in Frankreichs Norden verwüsten Häuser

Montag, 24. Oktober 2022 - 10:38 Uhr

von dpa

© Sameer Al-Doumy/AFP/dpa

In Nordfrankreich haben heftige Unwetter Dächer von den Häusern gefegt und zu Stromausfällen geführt. In der Gemeinde Bihucourt nordöstlich von Amiens wurden 150 Menschen aus ihren Häusern in Sicherheit gebracht, wie die Präfektur Pas-de-Calais in der Nacht zum Montag mitteilte. Bürgermeister Benoît-Vincent Caille sagte dem Sender BFMTV, etwa zwei Drittel der Häuser in dem Ort seien beschädigt worden. Das Unwetter sei nur kurz, aber sehr heftig gewesen.

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Die Präfektur schrieb von „starken Windböen vom Typ Tornado“. Ein Mensch sei in der Gegend leicht verletzt worden. Auch Innenminister Gérald Darmanin schrieb auf Twitter, die Gegend sei von einem Tornado getroffen worden. Zwischen Le Havre und Paris waren wegen des Unwetters zwischenzeitlich etwa 2900 Haushalte in verschiedenen Orten ohne Strom, wie die Präfektur Eure mitteilte.

© Sameer Al-Doumy/AFP/dpa


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Bei Kindern sind die Schadstoffbelastungen durch sogenannte Weichmacher nach Angaben des Umweltministeriums von Nordrhein-Westfalen weiter gesunken. Im Rahmen einer Langzeitstudie in NRW seien in der jüngsten Auswertung von Urinproben aus den Jahren 2020/2021 bei 8 der insgesamt 250 untersuchten Kinder umstrittene Weichmacher oberhalb der Schwelle gefunden worden, bei der gesundheitliche Wirkungen nicht mehr ausgeschlossen werden könnten, teilte das NRW-Umweltministerium am Donnerstag mit. Wie das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz auf dpa-Anfrage ergänzte, sei das 2011/1012 bei 15 von 251 Kindern, 2014/2015 bei 33 von 256 Kindern und 2017/2018 bei 29 von 251 Kindern festgestellt worden.