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Boulevard

Howard Carpendale versteht deutsche Volksmusik nicht

Musik

Mittwoch, 23. Oktober 2019 - 12:07 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa München. Der Sänger lebt schon seit Jahrzehnten in Deutschland. Doch nicht an alles hat er sich inzwischen gewöhnt. Zum Beispiel nicht an das rhythmiswche Gefühl mancher Zeitgenossen nicht.

Der Sänger Howard Carpendale stellte in München sein neues Album vor: „Symphonie meines Lebens“. Foto: Ursula Düren/dpa

Howard Carpendale (73) versteht auch nach Jahrzehnten in Deutschland die deutsche Volksmusik nicht. „Die ist einfach nicht mein Fall“, sagte der Südafrika geborene Sänger im Interview der Deutschen Presse-Agentur in München.

„In den USA gibt es auch Volksmusik, aber da heißt es Country und ist poppig. Das ist einfach geil. Aber unsere Volksmusik in Deutschland ist ganz anders aufgebaut und das ist wahrscheinlich der Grund, warum Deutsche auf die eins und die drei klatschen und nicht auf die zwei und die vier, was ja viel mehr swingt.“ Er habe sich oft gefragt: „Was hört ein Deutscher wenn er auf die eins und die drei klatscht? Ich verstehe das nicht.“

An diesem Freitag (25. Oktober) erscheint Carpendales neue Platte „Symphonie meines Lebens“, die er gemeinsam mit dem Royal Philharmonic Orchestra in den berühmten Londoner Abbey Road Studios aufgenommen hat. Zwölf Songs hat er so vertont, darunter seine großen Kracher „Hello Again“ und „Ti Amo“. Mit dem Titelsong „Symphonie meines Lebens“ wolle er sich bei Deutschland und seinen Fans bedanken, sagte er.

Im kommenden Jahr will er außerdem seine Tournee zu seinem 50. Bühnenjubiläum fortsetzen.

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