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Markus Söder bei Georgi-Ritt in Traunstein

Brauchtum

Montag, 2. April 2018 - 14:21 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Traunstein. Der Georgi-Ritt gehört zu den größten Pferdewallfahrten in Bayern. Dabei war auch die Politik-Prominenz des Freistaates.

Ministerpräsident Markus Söder: „Bayern lebt sein Brauchtum“. Foto: Matthias Balk

Mehrere Hundert festlich geschmückte Rösser mit Musikkapellen und historischen Gruppen sind am Ostermontag beim traditionellen Georgi-Ritt durch das oberbayerische Traunstein gezogen.

Tausende Zuschauer verfolgten bei strahlendem Frühlingswetter den Festzug zum Ettdorfer Kircherl. In einer Ehrenkutsche fuhr auch Ministerpräsident Markus Söder (CSU) mit, begleitet von Bayerns neuer Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) und weiteren Politikern.

Der Georgi-Ritt wurde im vergangenen Jahr in das Bundesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes der Unesco aufgenommen. Er ist eine der größten Pferdewallfahrten in Bayern. Bei dem Osterritt zu Ehren des heiligen Georg als Schutzpatron der Pferde und Reiter erbaten die Menschen traditionell den Segen für Tiere, Feldarbeit und heimischen Stall.

„Traunstein ist das Herz des Chiemgaus, der Georgi-Ritt und der Schwertertanz eine Tradition, auf die wir in Bayern stolz sein können. Bayern lebt sein Brauchtum, das macht unsere Heimat so besonders“, sagte Söder.

Trachtler mit ihren geschmückten Pferden während des traditionellen Georgi-Ritts zum „Ettendorfer Kircherl“. Foto: Matthias Balk


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