Musik und Mode - Rihanna wird 33

Von Von Bettina Greve, dpa

dpa Berlin. Die Sängerin hat nicht nur Karriere in der Musikszene gemacht, sondern sich nebenbei als Unternehmerin profiliert. Heute wird sie 33.

Musik und Mode - Rihanna wird 33

Rihanna stellte im Mai 2019 die erste Kollektion ihres Modelabels Fenty in Paris vor. Foto: Francois Mori/AP/dpa

Wenige Tage vor ihrem 33. Geburtstag am heutigen Samstag hat sich die aus Barbados stammende Popsängerin Rihanna wieder einmal ins Gespräch gebracht. Ihr ist es gelungen, mit einem neuen, recht freizügigen Foto im Netz für Aufsehen zu sorgen.

Mit ihren körperlichen Reizen hat sie noch nie gegeizt, jetzt zeigte sich die „Umbrella“-Sängerin in zart fliederfarbenen Satin-Shorts und passenden Accessoires aus ihrer eigenen Kollektion in sozialen Medien. Ihre nackten Brüste versteckt sie dabei unter ihrem angewinkelten linken Arm. Neben positiven Reaktionen gab es aber auch Kritik darauf. Auf dem Bild trage sie nämlich eine Kette mit einem Anhänger, der den Hindu-Gott Ganesha darstelle, kommentierten einige Follower auf Instagram und unterstellten ihr Respektlosigkeit. „Das ist keine Mode und kein Trend“, schrieb beispielsweise eine Nutzerin. Eine andere warf der Sängerin mit dem Puppengesicht kulturelle Aneignung vor.

Unterdessen wurde im Februar bekannt, dass Rihannas Label für Mode vorerst eingestellt wird. Die Luxusmarke Maison Fenty werde „auf Eis gelegt“ und könne „unter besseren allgemeinen Bedingungen“ möglicherweise revitalisiert werden, zitierte das Magazin „Women's Wear Daily“ aus einer Mitteilung des französischen Luxusgüterkonzerns LVMH, zu dem Maison Fenty gehört. Die Zusammenarbeit war erst vor knapp zwei Jahren zustande gekommen, nachdem Rihanna zuvor mit ihrer eigenen Lingerie-Linie Savage X Fenty und ihrer Fenty-Beauty-Linie große Erfolge hatte feiern können. Fenty ist übrigens Rihannas bürgerlicher Nachname.

Als Geschäftsfrau muss die karibische Schönheit derzeit wohl etwas kleinere Brötchen backen. Musikalisch hat sie sich überdies auch vor Ausbruch der Corona-Pandemie rar gemacht. Seit ihrem jüngsten Studioalbum „Anti“ (2016) - eine Nummer eins in den USA sowie Top Ten in Europa - und einer begleitenden Konzerttournee vor fünf Jahren hat sie nichts mehr von sich hören lassen.

Geboren am 20. Februar 1988, hatte der amerikanische Musikproduzent Jay-Z die junge Rihanna entdeckt und bei seinem Label Def Jam unter Vertrag genommen: 2005 erschienen dann die Single „Pon de Replay“ und das Album „Music Of The Sun“, beide sogleich international chartnotiert. Seitdem hat die mehrfache Grammy-Gewinnerin Alben in zweistelliger Millionenhöhe auf der ganzen Welt verkauft, wie es auf ihrer Künstler-Website heißt.

Ob, wie und wann Rihannas Musikkarriere weitergeht, bleibt einstweilen abzuwarten.

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