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Boulevard

Nibelungen-Festspiele in Worms mit „Überwältigung“ eröffnet

Festspiele

Samstag, 13. Juli 2019 - 10:42 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Worms. Die Nibelungen gehören zu den Lieblingssagen der Deutschen. Bei der diesjährigen Premiere der Festspiele in Worms bekam das Publikum sie vom Ende her erzählt. Das war nicht die einzige Variation im Auftaktstück.

Klaus Maria Brandauer als Hagen in dem Stück „Überwältigung“. Foto: Uwe Anspach

Mit der Premiere des Stücks „Überwältigung“ haben in Worms die Nibelungen-Festspiele begonnen.

Auf der Bühne vor dem Kaiserdom zeigte das Ensemble um Schauspiellegende Klaus Maria Brandauer (76) in knapp drei Stunden Spielzeit - bei kühlem Wetter und leichten Regenschauern - eine Variation des historischen Stoffs.

„Überwältigung“ erzählt die Nibelungen-Sage vom Ende her. Es beginnt mit dem Finale am Hof von Hunnenkönig Etzel, das, wie es der Mythos will, Tod und Vernichtung der Burgunder zur Folge hat. Plötzlich begehren die Toten auf - und Autor Thomas Melle erzählt die Geschichte von neuem. Plötzlich spielen die Figuren gegen ihr Schicksal an.

Unter Intendanz von Nico Hofmann führt Lilja Rupprecht diesmal Regie. Bis zum 28. Juli zeigt das Ensemble, zu dem auch der ehemalige „Tatort“-Kommissar Boris Aljinovic gehört, das Stück an 16 Tagen.

Die Nibelungen gehören zu den Lieblingssagen der Deutschen. Als eine zentrale Figur gilt der heldenhafte Kämpfer Hagen, der von Brandauer verkörpert wird. Aljinovic spielt Gernot, einen burgundischen Herrscher.

Der Ort der Festspiele ist historischer Boden: Eine Schlüsselszene der Sage, der Streit der Königinnen, spielt auf der Nordseite des Wormser Kaiserdoms - wo die Zuschauertribüne mit etwa 1300 Plätzen steht.

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