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Pariser Couture startet mit einem Hauch von Afrika

Mode

Montag, 22. Januar 2018 - 13:21 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Paris. In Paris laufen die Haute-Couture-Schauen an. Den Startschuss gab Schiaparelli mit Anklängen an Afrika.

Stoffrausch: Die Schiaparelli-Kollektion für den Frühling/Sommer 2018. Foto: Francois Mori

Mit einem Traum von Afrika hat das Pariser Modehaus Schiaparelli am Montag in der französischen Hauptstadt die Haute-Couture-Schauen für Frühjahr und Sommer 2018 eröffnet.

Kostbare Stickereien bildeten die ornamentalen Muster der Massai nach, schwarze taillierte Jacken waren aus Bananenblättern und Seide geflochten, ein fliegender Feder-Entwurf erinnerte an ein Straußenkleid.

Chefdesigner Betrand Guyon wollte mit seiner Kollektion afrikanische und europäische Eleganz verbinden. Er griff zudem die Idee arabischer Luftgeister, sogenannter Djinns, auf. Dazu arbeitete er bei hauchzarten Seidenroben mit Tüll in rauchigen Farbtönen und 3D-Effekten. Manchmal wirkten die Models in ihrem Stoffrausch wie Zuckerpuppen.

Umso eleganter erschien am Ende ein Brautkleid als fließender Kapuzenentwurf, das an Djellabas - also traditionelle nordafrikanische Gewänder - erinnerte. Die Schauen laufen noch bis zum Donnerstag dieser Woche.

Die ornamentalen Muster der Massai als Inspirationsquelle. Foto: Francois Mori

Bertrand Guyon verbindet in seinen Kreationen afrikanische und europäische Eleganz. Foto: Francois Mori

Pink das Markenzeichen von Schiaparelli - wenn auch nicht „shocking“. Foto: Francois Mori

Ein „Straußenkleid“ von Schiaparelli. Foto: Francois Mori


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