„Pause“: Schwarzhumoriger Film um frustrierte Hausfrau

dpa Berlin. Ein Paar ist schon lange zusammen und hat sich nicht mehr viel zu sagen. Die Ehefrau will sogar ihren Mann umbringen. Als Inspirationsquelle dienen ihr Horrorfilme.

„Pause“: Schwarzhumoriger Film um frustrierte Hausfrau

Elpida (Stella Fyrogeni) will ihren Mann aus dem Weg räumen. Foto: -/OLYMP Film / A.B. Seahorse Film Productions /dpa

Elpida und Kostas sind schon lange ein Paar, schon sehr lange. Zu sagen haben sie sich eigentlich nichts mehr, stattdessen herrscht beim Essen Stille. Auch die Rollenverteilung ist klar: Elpida kocht und macht, was ihr Mann sonst so möchte - wenn es ihm nicht schnell genug geht, wird er laut.

Die frustrierte Hausfrau hat genug und sinnt auf Rache. Elpida beginnt davon zu träumen, Kostas aus dem Weg zu räumen - angeregt von den vielen Horrorfilmen, die sie sich anschaut. Realität und Fiktion verschwimmen immer mehr...

„Pause“ ist der Debütfilm der zypriotischen Regisseurin Tonia Mishiali, die ihre Geschichte mit schwarzem Humor und skurrilen Beobachtungen erzählt. So auch die Szene, als Elpida beim Frauenarzt ist und der ihr auf seltsame Weise verkündet, dass sie sich in der Menopause befindet.

Mit einem Handwerker, der in dem Apartmentkomplex im Einsatz ist, kommt weitere Veränderung in Elpidas Leben. Kann er ihr geben, wonach sie sich sehnt?

Pause, Zypern, Griechenland 2018, 96 Min., FSK ab 12, von Tonia Mishiali, mit Stella Fyrogeni, Andreas Vasileiou, Popi Avraam

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