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Boulevard

Promi-Geburtstag vom 11. April 2018: Motsi Mabuse

Leute

Mittwoch, 11. April 2018 - 00:11 Uhr

von Von Wolfgang Marx, dpa

dpa Berlin. Der Tanz ist ihr Leben: Auch nach dem Ende ihre Profikarriere bleibt Motsi Mabuse in Bewegung.

Jurymitglied Jorge González ist von Motsi Mabuses Schwangerschaft ganz begeistert. Foto: Rolf Vennenbernd

Die RTL-Promi-Tanzshow „Let's Dance“ ist reich an emotionalen Momenten. Aber in der zweiten Show der neuen Staffel wurde das Herz ganz besonders angerührt - und es flossen Tränen.

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Sichtlich bewegt teilte Jurorin Motsi Mabuse mit, dass sie schwanger sei. Die Moderatoren Daniel Hartwich und Victoria Swarovski gehörten zu den ersten Gratulanten, das Publikum klatschte und die werdende Mutter im engen goldenen Kleid weinte auf der Showbühne vor Glück. Bombe!

Da tut ein bisschen Erholung gut: Die Osterfeiertage hat die ehemalige Profitänzerin zu einem Ausflug mit ihrem Mann Evgenij Voznyuk (34) in ihre südafrikanische Heimat genutzt - Sonne tanken und Familie besuchen. Die nächsten Wochen werden sicherlich anstrengend genug, schließlich hat Motshegetsi „Motsi“ Mabuse auch noch ihre eigene Tanzschule in Eschborn. Heute aber feiert sie erst einmal ihren 37. Geburtstag.

Eigentlich wollte sie Rechtsanwältin werden, entschied sich aber für die Tanzkarriere. „Mein Papa hätte gerne gehabt, dass ich mein Jurastudium beende, aber das Tanzen hat zu sehr gebrannt in mir“, erzählte sie einmal dem Radiosender Hitradio FFH. Sie habe mit 17 Jahren in ihrer Heimat Südafrika mit dem Jurastudium angefangen, um die Anwaltskanzlei ihres Vaters übernehmen zu können. Zum Tanzen ist sie durch Whitney Houston gekommen.

Im Fernsehen hatte sie die Popdiva gesehen und war begeistert. „Ich hab das alles nachgemacht, getanzt, gedreht, ich war immer damit beschäftigt.“ Mit 17 wurde Mabuse schließlich südafrikanische Vizemeisterin.

Die Liebe zu ihrem ersten Mann hat sie dann nach Deutschland gebracht. 1999 lernte sie bei einem Turnier in England den deutschen Tänzer Timo Kulczak kennen. Der Liebe wegen zog sie wenig später zu ihm nach Aschaffenburg. Elf Jahre war die beiden verheiratet, 2014 trennten sie sich.

Für „Let's Dance“ war die mehrfache Deutsche Meisterin ursprünglich als Tänzerin engagiert gewesen (Guildo Horn, Rolf Scheider), rückte aber 2011 in die Jury auf, wo sie neben dem Paradiesvogel Jorge González und dem bissigen Analytiker Joachim Llambi mit ihrer Authenzitität, mit ihrem Charme und ihrer übersprudelnde Energie ihr Publikum begeistert.

Und diese Energie nutzt sie - neben der Tanzschule und dem Jury-Job - auch für zahlreiche weitere Projekte. Mit ihrem zweiten Mann Evgenij hat Motsi Mabuse gerade die Tanzkurs-DVD „Dance'n'Fun“ veröffentlicht. Als Autorin („Chili im Blut. Mein Tanz durchs Leben“) und als Schauspielerin („Gute Zeiten, schlechte Zeiten“) hat die umtriebige Tänzerin ebenfalls schon von sich reden gemacht.

Zudem setzt sich die „Let's Dance“-Jurorin für Frauen in Afrika ein. Die Tänzerin vertritt als Botschafterin die Initiative „Cotton made in Africa“ (CmiA), die für nachhaltigen Baumwollanbau in Afrika eintritt. „Ich weiß aus meiner eigenen Familie, dass afrikanische Frauen viel leisten und eine wichtige Rolle für die Entwicklung des Landes spielen“, teilte die gebürtige Südafrikanerin mit. „Die Initiative gibt Frauen die Möglichkeit, selbstständig zu sein. So kann man viel erreichen.“

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