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Boulevard

Promi-Geburtstag vom 14. Februar 2020: Simon Pegg

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Freitag, 14. Februar 2020 - 00:08 Uhr

von Von Wolfgang Marx, dpa

dpa Berlin. Er startete als Stand-up-Comedian und landete schließlich in Hollywood: Der britische Kult-Komiker Simon Pegg hat eine atemberaubende Karriere hingelegt.

Simon Pegg wird 50. Foto: Gary Mitchell/SOPA Images via ZUMA Wire/dpa

Simon Pegg hat eine außergewöhnliche Balance zwischen Anarcho-Komödien, Indie-Filmen und Blockbustern gefunden. Längst hat sich der britische Schauspieler auch als Drehbuchautor einen klangvollen Namen gemacht. Heute wird er 50 Jahre alt.

Sein Weg führte ihn von der Bühne bis nach Hollywood. Nachdem er in Bristol Film studiert hatte, reüssierte Simon Pegg zunächst als Stand-up-Comedian. Dann gelang ihm der Sprung zum Fernsehen, wo er als naiver junger Mann mit der Comedy-Show „Faith in the Future“ und vor allem der Sitcom „Spaced“ zum Kult-Komiker wurde. Nächster Schritt: Kino.

Schon in Kindertagen hatte Simon Pegg ein Faible für Horrorfilme und Comedy entwickelt. In der mehrfach ausgezeichneten Zombie-Komödie „Shaun of the Dead“ (2004) konnte er beides vortrefflich ausleben. Der Kultfilm ist in Zusammenarbeit mit Nick Frost und Edgar Wright entstanden, mit denen Pegg auch in Folge ein Super-Comedy-Trio bilden sollte.

Erzählt wird in „Shaun of the Dead“ die Geschichte des erfolglosen Fernseh-Verkäufers Shaun (Simon Pegg), den seine Freundin verlässt und der widerwillig aktiv werden muss, als jede Menge Zombies London unsicher machen.

Was den Film vor allem auszeichnet, sind die Dialoge: „Shaun of the Dead“ ist voller Wortspiele, die zeigen, dass die Komiker im Film und hinter den Kulissen keine dumpfen Sprüche-Reißer sind, sondern Spezialisten für echten britischen Humor.

Daraus sollte schließlich die so genannte „Cornetto“- oder auch „Blut und Eiscreme“-Trilogie werden. Dazu gehören die Polizei-Komödie „Hot Fuzz - Zwei abgewichste Profis“ (2007), in der Pegg gegen eine mörderische Bürgerwehr kämpft, und der Film „The World's End“ (2013), in dem es fünf Jugendfreunde auf einer Sauftour mit humanoiden Robotern zu tun bekommen.

Und zwischendrin war der Brite bereits in Hollywood gelandet. Wie konnte das passieren, dass der Funny Man aus Gloucester, der nicht so smart aussieht wie Hugh Grant, und nicht so tough wirkt wie Daniel Craig, so durchstarten konnte? Für Jessica Hynes, mit der Pegg bei „Spaced“ zusammengearbeitet hat, ist das ganz klar. Der Mann ist einfach ein absoluter Profi: „Er ist ein fleißiger, leidenschaftlicher, hart arbeitender Perfektionist“, sagte sie laut „Esquire“.

Heute gehört Simon Pegg zu den einflussreichsten Briten in Hollywood. Die Gründe liegen auf der Hand: An der Seite von Tom Cruise - die beiden sind inzwischen sehr gut befreundet - wirkte er in drei „Mission: Impossible“-Streifen mit. Dreimal zog es ihn auch als Scotty in „Star Trek“ ins All. Für „Star Trek Beyond“ (2016) schrieb er zudem das Drehbuch zusammen mit Doug Jung.

Auch in „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ wirkte er in einer kleineren Rolle mit. Danach wollte Simon Pegg eigentlich eine kleine Pause einlegen: „Nachdem ich einen Star-Trek-Film geschrieben und 'Star Wars' gemacht hatte, hatte ich das Gefühl, dass ich irgendwie alles getan hatte, was ich als Kind tun wollte“, sagte er „Esquire“. Dann aber rief Steven Spielberg an, um ihn für „Ready Player One“ zu engagieren.

Damit ist aber das Potenzial von Simon Pegg noch lange nicht ausgeschöpft. In „Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück“ (2014) zeigte er eine ganz andere Seite von sich. Der Film ist, wenn auch durchaus humorvoll, alles andere als eine Persiflage. Es ist eine bezaubernde, fast poetische Geschichte über Glück und den Sinn des Lebens geworden.

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