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Boulevard

Promi-Geburtstag vom 24. Juni 2018: Solange

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Sonntag, 24. Juni 2018 - 00:11 Uhr

von Von Wolfgang Marx, dpa

dpa Berlin. Musik, Kunst, Tanz und Mode - von klein auf hat sich Solange Knowles Ferguson dafür begeistert. In jüngster Zeit hat das Multitalent alles zu einem Gesamtkunstwerk zusammengeführt.

Solange Knowles Ferguson hat das Gesamtkunstwerk im Blick. Foto: Justin Lane/EPA

Sie ist die jüngere Schwester von Superstar Beyoncé Knowles (36), aber ihm Schatten der R&B-Sängerin steht Solange schon lange nicht mehr. Sie ist ihren ganz eigenen Weg gegangen, auf dem sie sich vielfach kreativ auslebt. Heute wird sie 32 Jahre alt.

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Eine Konkurrenzkampf hat es zwischen den beiden erfolgreichen Schwestern nie gegeben: „Ich bin dein größter Fan und ich bin total stolz auf dich“, sagte Beyoncé im Magazin „Interview“ über ihre Schwester, die sich von klein auf für Musik, Mode und Kunst interessiert hat.

Und in allen drei Bereichen hat Solange Knowles Ferguson, die nach ihrer Heirat mit dem Musikproduzenten Alan Ferguson den Nachnamen ihres Mannes angenommen hat, zielstrebig ihre Visionen umgesetzt. „Ich habe immer gewusst, was ich wollte“, sagte die US-Amerikanerin ebenfalls im „Interview“-Magazin.

Und als Beyoncé mit Destiny's Child dem Weltruhm entgegenstrebte, da war auch Solange mit beteiligt. Sie war zwar kein Mitglied der erfolgreichen Girl-Group, steuerte aber einige Kompositionen bei und trat eine Zeit lang bei deren Shows als Tänzerin auf.

Bei Familie Knowles waren die Kinder früh am Start. Gerade mal 16 Jahre war Solange alt, als sie schließlich mit „Solo Star“ (2002) ihr Albumdebüt vorlegte - Pop orientierte R&B-Musik. 14 Jahre später landete sie mit dem sehr persönlichen Album „A Seat at the Table“ (2016), mit dem sie auch soziale und politische Gerechtigkeit einfordert, erstmals auf Platz eins der US-Charts. Für die beste R&B-Darbietung („Cranes in the Sky“) erhielt sie 2017 schließlich auch ihren ersten Grammy.

Mit „A Seat at the Table“ gelang Solange Ferguson, die auch ein erfolgreiches Model ist, nicht nur der ganz große Durchbruch, das Album diente ihr auch als Basis für eine außergewöhnliche Performance im New Yorger Guggenheim-Museum, die mit zahlreichen schwarzen Tänzerinnen in weißem Gewand in einer kreisförmigen Choreographie zur Aufführung kam. Kunst, Klang, Bewegung und Raum verschmolzen in „A Ode To“ zu einer Einheit. Sie hätte das Museum in einen „Tempel für schwarze Frauen“ verwandelt, schrieb die Zeitschrift „Vanity Fair“. Die schwarze Identität ist für Solange das vielleicht wichtigste Thema ihrer Arbeit.

Ihre Erforschung über die Beziehung von Bewegung, Skulptur und Architektur hat sie mit dem interdisziplinären Werk „Metatronia“ für das Hammer Museum in Los Angles auf eine nächste Stufe gestellt. In dem Stück, in dem große weiße Kuben eine große Rolle spielen, geht es um die „intuitiven Kräfte, die uns antreiben“, sagt Solange Knowles Ferguson.

„Metatronia“ kam im April 2018 zur Aufführung, kurz zuvor war Solange mit ihrer Schwester Beyoncé beim Coachella Festival vor einem begeisterten Publikum gemeinsam aufgetreten. An neuen Songs soll das Multitalent bereits arbeiten.

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