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Boulevard

Promi-Geburtstag vom 31. Oktober 2018: Liv Lisa Fries

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Mittwoch, 31. Oktober 2018 - 00:11 Uhr

von Von Wolfgang Marx, dpa

dpa Berlin. Seit der Krimi-Serie „Babylon Berlin“ lieben alle Liv Lisa Fries. Dabei steht die Schauspielerin bereits seit ihrem 14. Lebensjahr vor der Kamera. Und schon bald geht es nach Hollywood.

„Babylon Berlin“ bedeutet für Liv Lisa Fries den ganz großen Durchbruch. Foto: Gregor Fischer

„Diese Schauspielerin verkörpert für mich die moderne Frau, offen, unverblümt, frech und charmant“, sagt die Fotografin Ellen von Unwerth über Liv Lisa Fries, die ihre persönliche Wahl für eine Porträt-Serie im „Spiegel“ war.

Fries sei ihr vor allem durch die Serie „Babylon Berlin“ ans Herz gewachsen, meint Ellen von Unwerth - und damit steht sie nicht allein. Nicht wenigen gilt die Schauspielerin, die heute 28 Jahre alt wird, als eigentliche Entdeckung der hoch gelobten und bereits mehrfach ausgezeichneten 20er-Jahre-Krimiserie, die in letzter Zeit für so viel Furore gesorgt hat.

In „Babylon Berlin“ spielt sie die forsche Stenotypistin Charlotte Richter, die ihr Leben in die Hand nimmt und es schließlich sogar zur Ermittlerin bringt.

Inzwischen ist die gebürtige Berlinerin sogar in den USA ein Gesprächsthema. Auf die Frage, was sie tun würde, wenn Hollywood anriefe, sagte sie der „Bild“-Zeitung: „Hollywood hat ja schon angerufen. Ich spiele in der US-Serie 'Counterpart' an der Seite von J.K. Simmons.“ Simmons hatte 2014 für seine Rolle in „Whiplash“ einen Oscar erhalten.

Seit ihrem 14. Lebensjahr steht Liv Lisa Fries bereits vor der Kamera. Preise hat sie schon reichlich bekommen: 2012 erhielt sie als „Beste Nachwuchsdarstellerin“ die Goldene Kamera für „Sie hat es verdient“, 2014 gab es den Bayerischer Filmpreis und den Max-Ophüls-Preis für „Und morgen Mittag bin ich tot“.

In dem Sterbehilfe-Drama spielt Liv Lisa Fries eine junge Frau, die im Endstadium an der unheilbaren Erbkrankheit Mukoviszidose leidet. Sie kann nur noch mit einer Sauerstoffflasche im Rucksack überleben - jetzt will sie nicht mehr und ist deshalb in die Schweiz gefahren, um ihrem Leben selbstbestimmt ein Ende zu setzen. Fries spielt ihre Rolle wunderbar vielschichtig - lustig und todtraurig, frech und zerbrechlich.

Die Berlinerin war zwar auch schon in Abenteuerfilmen wie der RTL-Produktion „Die Jagd nach dem Schatz der Nibelungen“ (2008) zu sehen oder wirkte an der Neuverfilmung des Märchenklassikers „Schneeweißchen und Rosenrot“ (2012) mit, aber nachhaltig in Erinnerung bleibt sie in ihren fordernden, ernsthaften und schwierigen Rollen, die sie mit einer unglaublichen Präzision und großem Talent auszufüllen vermag.

Keine Frage, Liv Lisa Fries ist eine Schauspielerin, die einem Film ihren Stempel aufzudrücken vermag und nachhaltig in Erinnerung bleibt. Auch „Staudamm“ (2014) ist solch eine Produktion, in der Fries als traumatisiertes Mädchen unter den Folgen eines Amoklaufes an ihrer Schule leidet - von tiefen Ängsten gequält und von Selbstmordgedanken heimgesucht.

Akribisch bereitet sich die Schauspielerin auf ihre Rollen vor, überlässt nichts dem Zufall und gibt immer 100 Prozent: „Ich wünschte, ich könnte manches eher leicht nehmen, aber ich finde, ich habe eine Verantwortung, meine Arbeit ernsthaft zu betreiben“, sagte sie im Interview mit „DB MOBIL“. „Schließlich schauen sich das Menschen an, geben ihre Zeit, ihre Aufmerksamkeit.“ Der Aufmerksamkeit der Zuschauer dürfte Liv Lisa Fries auch in Zukunft gewiss sein.

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