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Boulevard

Promi-Geburtstag vom 5. November 2017: Ryan Adams

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Sonntag, 5. November 2017 - 00:19 Uhr

von Von Wolfgang Marx, dpa

dpa Berlin. Sein Blick auf die Welt ist düster: Schmerz und Pein durchziehen das dunkle Werk von Ryan Adams, dem Schmerzensmann des Alternative Country. Feiern aber kann er auch.

Ryan Adams wird 43. Foto: Pedro Fiuza/ZUMA

Als Pop-Legende Elton John im März mit zahlreichen Stars wie Lady Gaga, Stevie Wonder oder Katy Perry groß seinen 70. Geburtstag feierte, da war auch Ryan Adams mit dabei. Er sang den John-Klassiker „Rocket Man“.

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Er mag vielleicht kein Superstar wie Lady Gaga sein, aber der US-Amerikaner zählt zu den Americana-Künstlern, denen der Sprung aus der Spezialistenecke in das reguläre Mainstream-Poprock-Fach gelungen ist und sich einer soliden Popularität erfreut.

Die konnte Adams, der heute 43 Jahre alt wird, um ein Beträchtliches steigern, als ihm nach ein paar eher durchwachsenen Jahren 2015 mit einem Taylor-Swift-Coveralbum ein ganz besonderer Coup gelang. Das ganze Projekt hätte ihm auch gepflegt um die Ohren fliegen können, aber die Neuauflage von „1989“ wurde ein Hit.

„Es ist ein Meisterwerk. Taylor Swift, wie man es nie für möglich gehalten hätte“, twitterte damals Multitalent Lena Dunham („Girls“). Und auch Taylor Swift war von dem Cover-Album, das Ryan Adams im Geiste von Bruce Springsteen neu einspielte, schwer begeistert: „Ryans Musik hat mein Songwriting beeinflusst. Das ist surreal und wie ein Traum“, twitterte sie.

Wie Taylor Swift kommt auch Ryan Adams aus der Country-Ecke - das war die bevorzugte Musik in seinem Elternhaus. Schließlich entdeckte er den Punk für sich (Dead Kennedys, Black Flag) und gründete mit 16 Jahren seine erste Band. 20 war er, als er die Alternative-Country-Band Whiskeytown aus der Taufe hob, die bis 1999 bestand. Seitdem ist Ryan Adams als Schmerzensmann des Alternative Country und Roots Rock solo unterwegs und singt von Pein, Schmerz und Leid.

Nach rastlos-produktiven Jahren - mit dem grandiosen Album „Gold“ (2001) und mehreren Grammy-Nominierungen als Höhepunkt - war Adams 2009 wohl auch drogenbedingt am Ende seiner Kräfte. Er schaltete mehrere Gänge zurück, heiratete die Songwriter-Kollegin Mandy Moore und kümmerte sich um seine Gesundheit.

Gehalten hat die Ehe nicht. Die beiden Musiker ließen sich nach knapp sechs Jahren scheiden. Auf seinem 16. Soloalbum „Prisoner“ (2017) hat der Sänger und Gitarrist seine schmerzhafte Trennung verarbeitet. „Dieses Album bedeutet mir mehr als jedes andere Album zuvor, und mein Leben hing davon ab, es zu machen“, schrieb Adams dazu auf Instagram.

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