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Boulevard

Promi-Geburtstag vom 7. Mai 2018: Marie Bäumer

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Montag, 7. Mai 2018 - 00:11 Uhr

von Von Bettina Greve, dpa

dpa Berlin. Die Schauspielerin kam einst in Detlev Bucks „Männerpension“ groß heraus, gerade gewann sie für ihre Rolle als Romy Schneider im gefeierten Biopic „3 Tage in Quiberon“ den Deutschen Filmpreis. Heute wird sie 49.

Tränen der Freude und Rührung: Marie Bäumer mit ihrer Lola-Trophäe. Foto: Gregor Fischer

Eine Frau zeigt Gefühlsüberschwang: Marie Bäumer ist Ende April bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises als beste Schauspielerin ausgezeichnet worden. Sie wurde für ihre Rolle als Romy Schneider (1938-1982) im Drama „3 Tage in Quiberon“ mit einer Goldenen Lola geehrt.

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„Ich bin sooooo glücklich, ich freue mich so unglaublich“, rief Bäumer völlig überwältigt und fast in Tränen aufgelöst ins Publikum. Für sie sei mit diesem Film die Leidenschaft für das Kino noch einmal neu entfacht worden.

Dass sie sich überhaupt für ihre Profession entschieden hat, verdankt die gebürtige Düsseldorferin, die heute 49 wird, indes einem kleinen Kino in Hamburg, wo sie aufwuchs. „Wir hatten zu Hause keinen Fernseher. Und dann bin ich mit meiner Schwester für drei Mark ins Kino gegangen und habe "Pippi Langstrumpf"-Filme gesehen. Das war großartig“, sagte sie vor kurzem der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“. „Ich würde so gerne den Besitzer mal treffen, um ihm zu sagen, dass er dafür verantwortlich ist, dass ich in diesem verrückten Beruf arbeite.“

Nach ersten Auftritten im Fernsehen und noch Studentin an der Hamburger Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, markierte Detlev Bucks Komödie „Männerpension“ 1995 ihren Durchbruch. Auch Michael „Bully“ Herbigs Kinoerfolg „Der Schuh des Manitu“ (2001) war ein wichtiger Film für sie. Sie überzeugte darin als Tänzerin und Sängerin im Wilden Westen Publikum und Kritik gleichermaßen. In Oskar Roehlers Melodram „Der alte Affe Angst“ (2002), ebenfalls viel beachtet, verkörperte sie eine Großstädterin, die an ihrer Beziehung und Daseinsängsten zu zerbrechen droht.

Nach längerer Bühnenabstinenz übernahm die schöne Schauspielerin 2007 die Rolle der Buhlschaft im Salzburger „Jedermann“, im ZDF-Mehrteiler „Das Adlon - Eine Familiensaga“ (2013) war sie die Hoteliersgattin Hedda Adlon (dafür gab's den Film- und Fernsehpreis Romy). Als Regisseurin und Autorin hat sie sich 2011 an den Hamburger Kammerspielen mit dem Stück „Abschied“ ausprobiert. Das war das Jahr, in dem sie mit einem Grimme-Preis für ihr Mitwirken in Dominik Grafs Krimiserie „Im Angesicht des Verbrechens“ ausgezeichnet wurde. Kurzum: Sie spielt hierzulande in der ersten Liga der Filmschaffenden mit.

Marie Bäumer hat mit ihrem Schauspielkollegen Nicki von Tempelhof einen inzwischen erwachsenen Sohn und lebt überwiegend in Südfrankreich. Dort kann sie sich bestens auf ihre Rollen vorbereiten. Sie mag das kleine Dorf, in dem sie sich niedergelassen hat, weil sie dort „in einem sehr beschaulichen natürlichen Rhythmus“ leben könne, wie sie jüngst der Deutschen Presse-Agentur im Interview verriet. „Das hilft mir immer in meiner Konzentration. Ich habe keine Ablenkung durchs Stadtleben und Lärm und so weiter.“

Über ihr Privatleben ist wenig bekannt, über zukünftige Filmprojekte derzeit gar nichts.

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