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Boulevard

Regiepreis für Kinofilm „Nebel im August“

Film

Montag, 6. November 2017 - 11:38 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa München. Der Regiepreis „Metropolios“ wurde zum siebten Mal an der Filmhochschule in München verliehen. Der Preis wird von dem Bundesverband Regie für herausragende Leistung an Regisseure vergeben.

Die Regisseure Kai Wessel (l-r), Marvin Kren und Ali Samadi Ahadi bei der Verleihung des Deutschen Regiepreises „Metropolis“. Foto: Tobias Hase

Kai Wessels Kinofilm „Nebel im August“ ist mit dem Deutschen Regiepreis „Metropolis“ ausgezeichnet worden. Er setzte sich am Sonntag in der entsprechenden Kategorie durch. Der Film erzählt ein grausames Euthanasie-Drama in der NS-Zeit nach dem Roman von Robert Domes. „Er zeigt Menschlichkeit in einem unmenschlichen System“, so das Urteil der Jury.

Einer der Mehrfach-Gewinner des Abends war der Film „Die beste aller Welten“ von Regisseur Adrian Goiginger in der Kategorie Debüt und Nachwuchs. Auch die schauspielerische Leistung der Hauptfigur einer drogensüchtigen Mutter wurde prämiert. Die Schauspielerin Verena Altenberger (29) bekam die Auszeichnung für die beste Schauspielerin. „Wir haben mit dem Film mehr erreicht, als wir uns alle erträumen konnten. Alle Beteiligten haben ihr Herzblut reingesteckt“, sagt die österreichische Schauspielerin Altenberger.

Zum ersten Mal wurde der Jannet Fechnerpreis für Regieassistenz vergeben. Der deutsche Regisseur Johannes Schaaf überreichte seiner damaligen Assistentin Münchnerin Helga Asenbaum (79) die goldene Trophäe. Schon zu Beginn der Veranstaltung war bereits der Ehrenpreisträger für den deutschen Regisseur und Drehbuchautor Roland Klick (78) bekannt.

Tom Schilling und Verena Altenberger bei der Verleihung des Deutschen Regiepreises. Schilling wurde als bester Darsteller ausgezeichnet, Altenberger als beste Darstellerin. Foto: Tobias Hase

Roland Klick wurde für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Foto: Tobias Hase


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