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Boulevard

Rock- und Pop-Konzerte im Februar

Leute

Donnerstag, 1. Februar 2018 - 00:01 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Berlin. Im Februar macht Pop-Queen Lady Gaga erneut Station in Deutschland, eine deutsche Rocklegende zieht den Stecker, und einer der Abräumer der diesjährigen Grammy-Verleihung rappt für seine deutschen Fans. 

Kendrick Lamar hat fünf Grammys gewonnen. Foto: Matt Sayles/Invision

LADY GAGA setzt nach ihrem Auftritt bei den Grammys in New York ihre Europa-Tour fort. Nach Hamburg stehen im Februar noch Köln (13.2.) und Berlin (23.2.) auf dem Programm der Musikdiva. In der Hansestadt überzeugte die schillernde Pop-Queen mit Tanzeinlagen, Lichtershow und am Piano. Hits wie „Poker Face“, „Born This Way“ und „Just Dance“ durften natürlich nicht fehlen. Eigentlich wollte die US-Sängerin ihre „Joanne“-Welttour schon im vergangenen Herbst absolvieren, musste die Gigs in Europa aber absagen - wegen körperlicher Schmerzen. Mittlerweile ist der Terminkalender wieder gut gefüllt: Nach der Europatour und einem Auftritt beim Festival Coachella ist Gaga Ende des Jahres mit ihrer eigenen Show in Las Vegas zu sehen. 

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PETER MAFFAY ist seit über 40 Jahren im Geschäft und gehört zu den wenigen deutschen Musikern, die ein „MTV Unplugged“-Konzert gespielt haben. Mit dem dazugehörigen Album geht der in Rumänien geborene Rocker jetzt auf Tour. Maffay und Band haben viele seiner Hits neu eingespielt und präsentieren sie als Akustikversionen, also ganz ohne elektronische Verstärkung. „Starke Songs funktionieren auch, wenn sie ganz puristisch instrumentiert werden, wenn sie quasi ungeschminkt sind“, erklärt der 68-Jährige. Auftakt der Tournee ist in Kiel (14.2.), danach geht es nach Bremen (15.2.), Hannover (16.2.), Hamburg (17.2.), Magdeburg (19.2.), Frankfurt am Main (20.2.), Schwerin (22.2.), Berlin (24.2.), Halle in Westfalen (25.2.), Düsseldorf (26.2.) und Dortmund (28.2.). Sie wird im März fortgesetzt.

KENDRICK LAMAR sackte soeben fünf weitere Grammys ein, unter anderem für sein aktuelles Album „DAMN.“. Dies wurde schon bei der Veröffentlichung im vergangenen Jahr von den Kritikern gelobt. „Brillante und scharfe Geschichten, erzählt von einem Künstler auf dem Höhepunkt seines Schaffens“, urteilte der britische  „Guardian“. In den 14 Songs, für die er mit U2 und Rihanna zusammenarbeitete, greift Lamar unter anderem US-Präsident Donald Trump als „Trottel“ an. Der 30-Jährige, der aktuell als einer der einflussreichsten Rapper gilt, präsentiert seine neuen Songs bei drei Konzerten in Deutschland: In Frankfurt am Main (15.2.), Köln (22.2.) und am 5.3. in Berlin.

DAVID GUETTA ist wohl einer der wenigen 50-Jährigen, die regelmäßig in Clubs und auf Festivals gehen. Der DJ mit der langen Mähne ist längst zum Multi-Millionär geworden. Das US-Wirtschaftsmagazin  „Forbes“ taxierte sein Jahreseinkommen zuletzt auf umgerechnet 21,5 Millionen Euro. Dabei steht Guetta, der schon Hits für Bruno Mars, Madonna oder Rihanna abmischte, wie kaum ein anderer für moderne elektronische Tanzmusik. Die rund 100 Auftritte pro Jahr absolviert der Franzose auch mit seinen 50 Jahren noch mit großer Gelassenheit. Aber: „Es ist ein harter Job. Wir haben alle diese Momente, in denen wir uns sehr ausgelaugt fühlen. Das geht auch den jungen Kollegen so“, sagte er der dpa. Im Februar macht der Produzent noch Station in Dortmund (3.2.), Hamburg (4.2.) und Frankfurt am Main (5.2.).

TYGA gehört in den USA zu den bekanntesten Rappern und arbeitete bereits mit Kanye West, Justin Bieber und Lil Wayne zusammen. Durch seine Beziehung zu Model Kylie Jenner war der 28-Jährige („Rack City“) zwischenzeitlich auch für die Klatschblätter interessant. Der bis zum Hals tätowierte Hip-Hopper ist momentan mit seinem fünften  Album „BitchImTheShit2“ auf Tour, bringt aber Mitte Februar schon seine neue Platte „Kyoto“ heraus. Wenig später ist Tyga live in Hamburg (21.2.) und Köln (26.2.) zu sehen.

SCOOTER sind für laute Bässe und skurrile Texte bekannt. Die Techno-Kombo um den blondierten Frontmann H.P. Baxxter feiert mit einer Megatour ihr 25-jähriges Bestehen. Die Bühnenshow „Wild and Wicked - The 25th Anniversary Year“ soll laut Band extra spektakulär und laut werden. Dabei können die drei Musiker aus dem Vollen schöpfen. Denn ihr dazugehöriges „Best Of“-Album enthält über 60 Tracks, darunter Hits wie „Hyper Hyper“, „How Much Is The Fish“ oder „The Question Is What Is The Question“. Hardcore-Alarm herrscht in Berlin (15.2.), Hamburg (16.2.), Düsseldorf (17.2.), Rostock (23.2.), Stuttgart (24./25.2.) und München (26.2.).

KRAFTKLUB sind nach ihrer Gründung 2009 von Chemnitzer Lokalhelden zur deutschlandweit bekannten Hausnummer geworden. Ihr Crossover aus Indie-Poprock und Sprechgesang bescherte den Musikern  Nummer-Eins-Alben und Echo-Auszeichnungen. Nach einer über einjährigen Pause meldeten sich Kraftklub im vergangenen Juni mit „Keine Nacht für Niemand“ zurück. Darauf lassen es die Chemnitzer nicht nur krachen („Band mit K“), sondern streuen auch orchestrale Klänge ein („Dein Lied“). Mit ihrem vielseitigen dritten Album, auf dem auch Ärzte-Sänger Farin Urlaub und Element of Crime-Mastermind Sven Regener zu hören sind, gehen Kraftklub jetzt auf Tour. Zu sehen ist die fünfköpfige Band im Februar zunächst in München (24.2.) und Bamberg (25.2.), im März dann in weiteren Städten.


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