Boulevard

Schule für harte Rocker: 1. „Wacken Metal Academy“-Jahrgang

Musik

Donnerstag, 1. Oktober 2020 - 15:41 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Hamburg. Zwei jahre soll die Ausbildung dauern. Dann sind die sechs jungen Leute Berufsmusiker. Auf dem Stundenplan steht auch das Fach Selbstvermarktung.

Gleich ein Fototermin: Schüler des ersten Jahrgangs der Wacken Metal Academy stehen im Bunker an der Hamburger Feldstraße. Foto: Axel Heimken/dpa

Headbanging, Pommesgabel machen und lautstarkes Singen auf dem Stundenplan der „Wacken Metal Academy“ in Hamburg? Natürlich nicht. Stattdessen geht es in der neu gegründeten Musikschule um die professionellen Seiten der harten Rock- und Metalmusik.

Am Donnerstag ist der erste Jahrgang der „Wacken Metal Academy“ eingeschult worden. „Für uns ist das ein historisches Ereignis“, sagte der Geschäftsführer der Hamburg Music School, Helge Zumdieck, der Deutschen Presse-Agentur.

In den kommenden zwei Jahren sollen nun die sechs jungen Leute zu Berufsmusikern ausgebildet werden. Auch Selbstvermarktung steht auf dem Stundenplan. Dozentin ist unter anderem die Geigerin Ally Storch (Subway to Sally). Ein weiteres Highlight der Ausbildung ist Zumdieck zufolge der Auftritt auf dem Wacken-Festival. „Wir haben die Auszubildenden so ausgewählt, dass wir am Ende eine spielfähige Band haben.“ Der erste Jahrgang ist zwischen 18 und 26 Jahre alt. Unter den Azubis sind drei Frauen.

Wegen der Corona-Pandemie musste das weltbekannte Heavy-Metal-Festival dieses Jahr abgesagt werden. Im nächsten Jahr soll es wieder stattfinden - und ist laut Veranstalter ausverkauft. Unter anderem sollen dann die Dropkick Murphys, Judas Priest und ESC-Gewinner Lordi im schleswig-holsteinischen Wacken spielen.

© dpa-infocom, dpa:201001-99-787229/2

Ihr Kommentar zum Thema

Schule für harte Rocker: 1. „Wacken Metal Academy“-Jahrgang

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha