Boulevard

Segen für Haustiere vor dem Osnabrücker Dom

Brauchtum

Sonntag, 11. Oktober 2020 - 11:01 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Osnabrück. „Der Herr segne und behüte euch!“: Der Diakon in Osnabrück sparte nicht mit Weihwasser.

Diakon Carsten Lehmann segnet zwei Hunde mit einem Aspergill und Weihwasser. Foto: Friso Gentsch/dpa

Wasserscheu durften die rund 50 Hunde, Meerschweinchen und Kaninchen am Samstag vor dem Osnabrücker Dom nicht sein: Diakon Carsten Lehmann hat bei seiner Tiersegnung nicht mit geweihtem Wasser gespart.

Bei bestem Wetter besprengte er die Tiere zum Segensspruch „Der Herr segne und behüte euch!“

Der ein oder andere Hund inspizierte zunächst neugierig das Aspergill, ein liturgisches Gerät, das zum Besprengen genutzt wird. Als es ans Segnen mit Weihwasser ging, waren die Vierbeiner mitunter etwas verschreckt.

Am Samstag war auch Welthundetag. Hintergrund der Segnung ist aber der Gedenktag an den Heiligen Franz von Assisi, der normalerweise am 4. Oktober begangen wird. Der Heilige ist Gründer des Franziskanerordens und Schutzpatron der Tiere. Seit 1931 ist der 4. Oktober internationaler Welttierschutztag. Erste Tiersegnungen gab es schon im 17. Jahrhundert. Damals wurde Nutztieren der Segen Gottes gespendet. Vom Wohlergehen der Tiere hing auch das Überleben der Menschen ab.

© dpa-infocom, dpa:201011-99-902418/2

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