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Boulevard

Themen-Schau: Glanz und Elend in der Weimarer Republik

Ausstellungen

Donnerstag, 26. Oktober 2017 - 13:48 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Frankfurt/M.. Schirn Kunsthalle hat rund 190 Arbeiten von mehr als 60 Künstlern zusammengetragen. Die Ausstellung bleibt bis Ende Februar 2018.

„Arbeitslose“ nannte Karl Hofer 1932 sein Bild. Foto: Frank Rumpenhorst

Mit einer groß angelegten Themenausstellung richtet die Schirn Kunsthalle in Frankfurt einen Blick auf die Kunst im Deutschland der Jahre 1918 bis 1933.

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Zu sehen sind unter dem Titel „Glanz und Elend in der Weimarer Republik. Von Otto Dix bis Jeanne Mammen“ rund 190 Werke von mehr als 60 Künstlern.

Die Arbeiten zeigen neben dem frivolen und exzentrischen Treiben in Bars und Kabaretts vor allem die düstere Seite der Epoche nach dem Ersten Weltkrieg. „Damit wird ein Gesamtbild wiederhergestellt, das durch die spätere deutsche Geschichte zerrissen worden ist“, sagte Direktor Philipp Demandt am Donnerstag in Frankfurt.

Die Ausstellung versteht sich nach Angaben der Kuratorin Ingrid Pfeiffer nicht als Werkschau des Verismus und der Neuen Sachlichkeit, sondern wagt einen soziologischen und politischen Blick. „Die Weimarer Republik war eine progressive Epoche, in der viele wegweisende Ideen entworfen wurden“, sagte sie.

Die ausgestellten Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen dokumentieren unter anderem die Rolle der Frau, aufkommende Prostitution und Arbeitslosigkeit und den Kampf gegen die Diskriminierung Homosexueller. Die Ausstellung ist von Freitag (27. Oktober) an bis zum 25. Februar 2018 zu sehen.

„Tiller Girls“ von Karl Hofer (1927). Foto: Frank Rumpenhorst

Das Bild „Dame mit Schleier und Nerz“ von Otto Dix (1920). Foto: Frank Rumpenhorst

Die Plastik „Fußballspieler“ von Renee Sintenis aus dem Jahr 1924. Foto: Frank Rumpenhorst

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