Boulevard

Torsten Scholz: Wenn es so weiter geht, wird sich was ändern

Musik

Samstag, 5. Dezember 2020 - 12:31 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Berlin. Die Corona-Maßnahmen treffen die Künstler hart. Auch die Berliner Band Beatsteaks muss den Gürtel enger schnallen.

Beatsteaks-Bassist Torsten Scholz (r) glaubt, dass sich in der Band einiges verändern werde, wenn Künstler auch im nächsten Jahr nicht auftreten dürfen. Foto: picture alliance / dpa

Auch die Mitglieder der Berliner Band Beatsteaks haben laut ihres Bassisten, Torsten Scholz, den Gürtel in der Corona-Krise enger schnallen müssen. „Die Leute glauben manchmal, wir wären Millionäre“, schreibt Scholz in einem Gastbeitrag für den Runfunk Berlin-Brandenburg (RBB).

„Aber die vergessen, dass wir zu fünft sind, dass auch eine Crew dranhängt, und das Finanzamt auch noch was abhaben will.“ Existenziell gehe es noch, auch deshalb, weil „wir alle sehr vernünftig mit unserem Geld in den vergangenen Jahren“ waren. Doch sollte es auch im kommenden Jahr keine Konzerte geben, wisse er nicht, wie Band und Mitarbeiter damit umgingen. „Das ist jetzt schon Thema bei uns. Dann wird sich was verändern.“

Die Berliner Band um Sänger Arnim Teutoburg-Weiß veröffentlichte kürzlich die EP „In The Presence Of...“ mit fünf Coversongs. Eine geplante Konzerttour zum 25-jährigen Bestehen der Truppe wurde in diesem Jahr ersatzlos gestrichen.

„Wir brauchen diese Live-Energie, dieses enge Nebeneinander und Ausrasten, damit unsere Show funktioniert“, schreibt Bassist Scholz. „Mit zehn Metern Abstand und alle sitzend, geht das nicht mit den Beatsteaks. Deswegen haben wir im Sommer auch keine Sitzkonzerte oder sowas gespielt. Also wir nehmen uns jetzt Holzgitarren und spielen Akustik Sets? Das kann ich mir nicht vorstellen.“

© dpa-infocom, dpa:201205-99-580986/2

Ihr Kommentar zum Thema

Torsten Scholz: Wenn es so weiter geht, wird sich was ändern

Verbleibende Zeichen:

Regeln fürs Kommentieren

Bitte bleiben Sie fair und sachlich. Schreiben Sie keine Kommentare, die Beleidigungen, Verleumdungen oder falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Beiträge, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht (siehe Netiquette).

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kommentar unter Ihrem echten Namen veröffentlicht wird!


captcha