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Tote Polizisten - Frau wegen Verunglimpfung verurteilt

Mittwoch, 26. Oktober 2022 - 16:01 Uhr

von dpa

© Sebastian Gollnow/dpa

Nach den tödlichen Schüssen auf zwei Polizisten bei Kusel in Rheinland-Pfalz ist eine junge Frau wegen Verunglimpfens des Andenkens Verstorbener verurteilt worden. Das Augsburger Amtsgericht entschied am Mittwoch, dass die 19-Jährige nach dem Jugendstrafrecht verurteilt wird und ein Gespräch zum Thema Medienkompetenz führen sowie 20 Stunden Hilfsdienste zugunsten einer gemeinnützigen Einrichtung leisten muss.

Die Angeklagte hatte auf Instagram einen Beitrag über das Verbrechen an den beiden Beamten mit „Sind doch nur Polizisten“ kommentiert und einen schulterzuckenden Emoji dahintergesetzt.

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Wie Amtsgerichtssprecher Dominik Semsch berichtete, habe die Angeklagte die Tat zugegeben und sich entschuldigt. Sie wurde wegen Belohnung und Billigung von Straftaten, Verunglimpfens des Andenkens Verstorbener sowie Volksverhetzung schuldig gesprochen, das Urteil ist rechtskräftig.

Das Landgericht in Kaiserslautern verhandelt derzeit in einem Mordprozess gegen einen 39-Jährigen, der Ende Januar bei einer nächtlichen Fahrzeugkontrolle eine Polizeianwärterin (24) und einen Polizeikommissar (29) mit Gewehrschüssen in den Kopf ermordet haben soll, um Jagdwilderei zu verdecken. Ein 33-Jähriger ist zudem wegen versuchter Strafvereitelung angeklagt. Das Urteil könnte Ende November verkündet werden. Die Tat sorgte bundesweit für Entsetzen.


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Umweltschutzverbände, Hafengesellschaften und Wirtschaftsverbände aus Deutschland, Dänemark und den Niederlanden haben bei der Wattenmeerkonferenz in Wilhelmshaven vereinbart, die Schifffahrt im Weltnaturerbe nachhaltiger zu gestalten. 39 Organisationen unterzeichneten dafür am Dienstag am Rande der trilateralen Staatenkonferenz eine gemeinsame Erklärung, wie der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) mitteilte. Ziel sei es, die Einzigartigkeit des Ökosystems zu bewahren, hieß es.