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In- und Ausland

135-facher Millionär: Jackpot geht in die Schweiz

Glücksspiele

Mittwoch, 20. Dezember 2017 - 13:21 Uhr

von Deutsche Presseagentur dpa

dpa Basel. Weihnachtsbäume zu teuer, lieber auf ein Schnäppchen warten? Ein Glückspilz in der Schweiz hat diese Sorge nicht: Er hat einen riesigen Lotto-Jackpot geknackt und könnte sich jetzt Millionen Bäume leisten.

Schweizer Geldscheine in den Stückelungen 10, 20, 50, 100, 200 und 1000 Franken liegen in einem Bündel zusammen. Foto: Gaetan Bally/Illustration

Mit einem Einsatz von umgerechnet gut 20 Euro hat ein Lottospieler in der Schweiz den vorweihnachtlichen Rekordjackpot der Lotterie EuroMillions geknackt: Der Glückspilz darf 135 Millionen Euro abholen, wie die Lottogesellschaft Swisslos in der Nacht zu Mittwoch mitteilte. Das Los wurde erst am Dienstagmittag in der Region Zürich gekauft.

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24 Stunden später rätselten Millionen Mitspieler sowie die Lottogesellschaft noch über den Gewinner: Wer die fünf Zahlen und zwei Sternzahlen richtig ankreuzte, wusste zunächst niemand. „Bis jetzt (11.23 Uhr) hat sich niemand gemeldet“, sagte Swisslos-Sprecher Willy Mesmer der Deutschen Presse-Agentur. Der Gewinner oder die Gewinnerin hat bis zum 20. Juni 2018 Zeit. „Gewinne sind sechs Monate auszahlbar“, sagte Mesmer. Danach falle das Geld an Swisslos und werde für gemeinnützige Zwecke ausgegeben. „Das letzte Mal wurde ein Millionengewinn vor vier Jahren nicht angefordert.“

So einen großen Hauptgewinn gab es in der letzten Ziehung des Jahres noch nie, wie EuroMillions mitteilte. Er kam zustande, weil der Jackpot bei zwölf Ziehungen in Folge nicht geknackt worden war. Die Lotterie gibt es seit 2004, sie wird aktuell in neun europäischen Ländern gespielt. Darunter ist Österreich, aber nicht Deutschland.

Eine Konfettishow wie in anderen Ländern mit der Präsentation eines Riesenchecks an den glücklichen Gewinner gibt es nicht: „Der Name (des Gewinners) wird auf gar keinen Fall bekannt gegeben“, sagte Mesmer. Ob sich der frischgebackene Millionär selbst outet, bleibt abzuwarten. Auf den Gewinn seien 35 Prozent Verrechnungssteuer fällig, und im ersten Jahr müsse der Gewinner auch Einkommenssteuern zahlen, sagte Mesmer. Er überweise Gewinne in der Regel in einer Summe.

Der letzte Haupttreffer in dieser Lotterie ging vor dreieinhalb Jahren in die Schweiz. Damals waren es aber „nur“ knapp 27 Millionen Euro. Der Schweizer Rekord bei EuroMillions wurde 2013 gewonnen - damals waren es rund 100 Millionen Euro. Den bei EuroMillions größten Jackpot aller Zeiten holte im Oktober ein Gewinner aus Spanien: er strich 190 Millionen Euro ein.

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